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https://www.freidenker.org/?p=23105
Imperialismus heute heißt: Reaktion, Diversion, Aggressivität, Krieg
13. Oktober 2025
Referat von Anton Latzo
Gehalten auf einer Bildungsveranstaltung der DKP zum Thema
„Imperialismus – Entwicklung in der Gegenwart“ am 04.10.2025 in Potsdam
Wir leben in einer Phase der internationalen Auseinandersetzungen, in
der nicht nur die sozial-ökonomischen und politischen Verhältnisse in
den Staaten, sondern auch die Beziehungen zwischen den Staaten und
Staatengruppierungen eine tiefgreifende Veränderung erfahren. Ihre
Geschichte lässt uns Wurzeln, Wesen und aktuelle Praxis besser erkennen.
Die Alliierten zeigen ihr wahres Gesicht
Bereits im Sommer 1946 veröffentlichte John F. Dulles seine
programmatische Schrift „Gedanken über die sowjetische Außenpolitik und
darüber, was mit ihr zu tun ist“. Darin versuchte er, eine „sowjetische
Bedrohung der freien Welt“ nachzuweisen, rief er zum totalen Kampf
gegen die UdSSR, zur Errichtung kapitalistischer Verhältnisse in den vom
Faschismus befreiten osteuropäischen Staaten und zur Einkreisung der
Sowjetunion durch einen „Cordon sanitaire“ auf.
Schon während der Potsdamer Konferenz wurde versucht, mittels der
Drohung mit der Atombombe Druck auf die Sowjetunion auszuüben. Danach
wurde die Truman-Doktrin verkündet, der Marshallplan aufgelegt, die
Politik der „Eindämmung des Kommunismus“ eingeleitet.
Begleitet von einer staatlich organisierten und finanzierten Propaganda
über die „rote Gefahr“, die „sowjetische“, die „Gefahr aus dem Osten“
wurden aggressive Aktionen in den durch die Sowjetunion befreiten
Staaten durchgeführt, die den politischen Spielraum ausnutzen sollten,
um eine progressive Entwicklung zu verhindern und den Einfluss der USA
und Großbritanniens in dieser Region sichern sollten.
Nachdem in den 1950er Jahren in Korea, in der DDR, in Ungarn und Polen
es den von den USA geführten und eingesetzten Kreisen nicht gelungen
ist, ihre konterrevolutionären Ziele zu erreichen, und auch die Politik
der Stärke, der atomaren Erpressung und der Drohungen „massiver
Vergeltung“ gegenüber der Sowjetunion nicht die erhofften Ergebnisse
brachte, kam es in den 1960er Jahren zu einer Veränderung in der
taktischen Linie des Imperialismus im Kampf gegen den Sozialismus.
Unter „Vordenker“ Henry Kissinger wurde zu „neuer Denkweise“ aufgerufen,
um effektivere Methoden des Kampfes gegen den Sozialismus zu finden.
Dabei wurde vorgeschlagen, den ideologischen Mitteln des Antikommunismus
einen gewichtigen Platz einzuräumen. Es wurde verlangt, einen neuen
„elastischen“ außenpolitischen Kurs gegenüber Osteuropa zu verfolgen.
In einer Serie von Studien wurden dazu Empfehlungen ausgearbeitet, zu
deren Autoren u.a. auch Zbigniew Brzezinski gehörte. Ein Ausgangspunkt
besagte, dass „im Zeitalter der Ideologie … politische Handlungen, um
erfolgreich zu sein, mit Ideen verbunden werden (müssen)“.
In der Studie „Ideologie und Außenpolitik“ wurde als erstes der
„wichtigsten amerikanischen Ziele“ in der „Schaffung von Voraussetzungen
für die Erosion der militanten Aspekte der kommunistischen Ideologie“
gesehen. Um dieses Ziel zu erreichen, „müssen die Vereinigten Staaten
bestrebt sein, breite Kontakte mit der Intelligenz im sozialistischen
Machtbereich und letztlich mit Politikern mittlerer und höherer Ebene zu
entwickeln, in der Hoffnung darauf, dass es gelingt, ihre ideologischen
Überzeugungen zu beeinflussen.“
Weiter wurde empfohlen, nationalistische Tendenzen in und zwischen den
sozialistischen Staaten zu fördern sowie „innere Zwistigkeiten“ und
ideologische Meinungsverschiedenheiten zwischen einzelnen
sozialistischen Staaten auszunutzen.
Konfrontative Taktik gescheitert
J.F. Kennedy stellte in seinem Buch „Strategie des Friedens“ fest, dass
„die Politik der Befreiung“ sich als „Irrtum erwiesen hat“. Er forderte,
an die sozialistischen Länder „differenziert heranzugehen“. Er hielt es
für zweckmäßig, die Länder, die sich zu einer Abschwächung ihrer
Beziehungen mit der Sowjetunion bereit zeigen würden, wirtschaftlich „zu
fördern“. G.F. Kenan, W. Griffith, Z. Brzezinski, W.W. Rostow u.a.
entwickelten – daran anknüpfend – ein System , an die sozialistischen
Länder „differenziert“ heranzugehen, sie in von der UdSSR „lösbare“ und
“nicht lösbare“ aufzuschlüsseln und die ersteren so zu behandeln, dass
ihre „friedliche Einbeziehung“ in die Sphäre des kapitalistischen
Systems erfolgen kann.
Im Juni 1963 formulierte J.F. Kennedy die Grundlage für die taktische
Linie der Politik, die als „Politik des Brückenschlags“ bekannt wurde.
Er rief zum „Austausch von Ideen und Menschen“ auf, um – wie er sagte –
„die Samenkörner der Freiheit in beliebige Risse des Eisernen Vorhangs
zu säen“ und zwischen die sozialistischen Länder „Keile zu treiben“.
Präsident L.B. Johnson erklärte daran anknüpfend: „Das werden Brücken
der Erweiterung des Handels, der Ideen, des Tourismus und der
menschlichen Hilfe sein“.
Bei der Verwirklichung der Taktik des „Brückenschlags“ wurden die
bekannten Ereignisse in der CSSR im Jahre 1968 zum Höhepunkt. Mittels
ideologischen und politischen Drucks von außen sollten Bedingungen für
die Restauration des kapitalistischen Systems in den sozialistischen
Staaten und für ihre Herauslösung aus ihren Bündnissen geschaffen
werden.
Der Imperialismus benutzte dabei das gesamte Arsenal antikommunistischer Mittel:
umfassende propagandistische Attacke und ideologische Zersetzungsarbeit
gegen die sozialistische Ordnung in der CSSR (nach tschechoslowakischen
Berechnungen haben 1968/69 88 ausländische Rundfunkstationen mit einer
Sendezeit von 167 Stunden pro Tag feindliche Propaganda gegen die CSSR
betrieben).
allseitige Unterstützung antisozialistischer Kräfte und revisionistischer Gebilde,
Aktivitäten zur Spaltung der KPTsch und um in der Gesellschaft einen
solchen Druck aufzubauen, der sie zum Verzicht auf die führende Rolle
zwingt,
Schüren antisowjetischer und nationalistischer Stimmungen,
wirtschaftliche Annäherung an die Länder des Kapitals,
militärische Provokationen an den Grenzen der CSSR und
breite Desinformation der Weltöffentlichkeit über die Vorgänge.
Im Unterschied zur Taktik der 1950er Jahre, als der Imperialismus sein
militantes, feindliches Verhältnis zum Sozialismus nicht verbarg und
einen Frontalangriff gegen ihn zu organisieren versuchte, führte man den
Angriff jetzt unter dem Deckmantel der Losung seiner „Humanisierung“,
„Demokratisierung“, wurden die Ziele des Imperialismus durch
ideologische Maskierung versteckt.
Das zeigt deutlich die gewachsene Bedeutung der ideologischen Mittel im
außenpolitischen Arsenal des „zeitgerechten“ Imperialismus.
In diesem Sinne stellte auch Präsident Nixon seine außenpolitische
Botschaft unter das Motto „Eine neue Strategie im Interesse des
Friedens“. Erstmals erkannte ein amerikanischer Präsident in Worten
Interessen der sozialistischen Staaten als legitim an und akzeptierte
den souveränen Charakter der sozialistischen Staaten in Osteuropa.
Das war jedoch eingebettet in und verbunden mit der politischen
Generallinie des amerikanischen Imperialismus gegenüber den
sozialistischen Staaten, die unverändert geblieben war. Beibehalten
wurde der Kurs auf Spaltung des sozialistischen Bündnissystems,
Untergrabung des sozialistischen Internationalismus sowie das Ziel auf
eine allmähliche „Transformation“ des Sozialismus im bürgerlichen Sinne –
auch mit sozialdemokratischer Farbgebung.
Es wurden die Theorien von der „Konvergenz“ der gesellschaftlichen
Systeme Sozialismus und Kapitalismus und von der „Entideologisierung“ in
Umlauf gebracht.
Sie sollten die Grundlage für alle möglichen revisionistischen
Strömungen innerhalb der sozialistischen Länder und der kommunistischen
und Arbeiterparteien schaffen und helfen, diese ideologisch zu
entwaffnen.
Zur Untergrabung des sozialistischen Internationalismus verfolgten die
USA und ihre imperialistischen Partner/Helfer eine „differenzierte
Politik“ gegenüber jedem einzelnen sozialistischen Land und eine
ökonomische „Anbindung“ sowie die ideologische Durchdringung. Das Ziel
bestand darin, „Keile zwischen sie zu treiben“.
Konstruktives Verhalten der sozialistischen Staaten
In Kenntnis dieser Lage waren die sozialistischen Staaten bemüht, die
positiven Aspekte zu nutzen und konstruktiv ein Programm zu entwickeln,
auf dessen Grundlage Frieden, Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa
und darüber hinaus möglich erschien.
Konkrete Vorschläge wurden durch die Bukarester Tagung der Warschauer
Vertragsstaaten vom Sommer 1966 und von der Beratung der kommunistischen
und Arbeiterparteien Europas in Karlovy Vary (1967) erarbeitet.
Auf ihrer Grundlage konnte Anfang der 1970er Jahre ein Durchbruch zu
einer ersten Phase einer politischen Entspannung in den Beziehungen
zwischen den sozialistischen und kapitalistischen Staaten erreicht
werden.
Später wurde deutlich, dass er nicht ausreichend stabil und auch nicht
unwiderruflich war! Einerseits erschienen die Ergebnisse und Wirkungen
des Entspannungsprozesses als reale Bestätigung des von den Staaten des
Warschauer Vertrages verfochtenen Konzepts der friedlichen Koexistenz.
Seine Prinzipien wurden in einer Vielzahl bi- und multilateraler
Verträge festgeschrieben.
Andererseits war es über wenige Ansätze hinaus nicht gelungen, die
politische durch die militärische Entspannung zu ergänzen, sie durch
substanzielle Schritte der nuklearen und konventionellen Abrüstung zu
untermauern.
Gleichzeitig haben sich die Mächte des Monopolkapitals den neuen
Bedingungen angepasst. Sie missbrauchten die entstandene Lage, um ihr
Konzept „Wandel durch Annäherung“ mit erhöhtem Druck und mit Hilfe
opportunistischer und revisionistischer Kräfte durchzusetzen.
Die Entwicklung des subjektiven Faktors besonders in der Sowjetunion kam
ihnen dabei – zusätzlich zu den Problemen, die aus dem Kräfteverhältnis
resultierten – entgegen.
Die Folgezeit machte deutlich, dass die aggressivsten Kreise des
Imperialismus nicht bereit waren, den während der Konferenz für
Sicherheit und Zusammenarbeit in Helsinki und danach vereinbarten Weg zu
gehen. Sie folgten der Taktik, den Status quo in Europa erst einmal
anzuerkennen, mit dem Ziel, ihn schrittweise zu überwinden!
Nach den positiven Ergebnissen der Konferenz für Sicherheit und
Zusammenarbeit in Europa wurde durch die USA und die ihnen folgenden
führenden Kreise der NATO der Prozess der Entspannung wieder gestoppt
und die Ergebnisse durch
ideologische Diversion und politischer und ökonomischer
Destabilisierungspolitik dem Sozialismus in Europa eine Niederlage
zugefügt,
die Staatlichkeit der UdSSR und anderer Staaten in Europa – auch unter Einsatz militärischer Gewalt – zerschlagen,
die DDR der BRD einverleibt,
die Warschauer Vertragsorganisation als Initiator und Hauptträger des Entspannungsprozesses beseitigt,
Die NATO und die EU wurden nach Osteuropa, nahe Russland und russischer
Staatsgrenze, die durch Zerschlagung der UdSSR geschaffen wurde,
verlegt.
Die Zentren des international organisierten Kapitals haben sich dem
politischen Revanchismus, dem gesellschaftlichen und territorialen
Revisionismus verschrieben und versuchen weiterhin, Russland und China
eine strategische Niederlage zuzufügen.
Russophobie und Sinophobie dienen als Grundlage der Politik zur
Umsetzung der Prinzipien und Ziele der globalen Politik der NATO und der
EU – aber verstärkt auch in Osteuropa und auf den Territorien der
ehemaligen Sowjetrepubliken.
Russland wurde in den Sicherheitsstrategien der Hauptmächte der NATO und
der EU – einschließlich in denen der ehemaligen Warschauer
Vertragsstaaten – zum Gegner bzw. zum Feind erklärt.
USA sichern sich ab
Die Restauration und anschließende Sicherung kapitalistischer
Verhältnisse in den Staaten der Warschauer Vertragsorganisation und des
RGW wurde durch alle kapitalistischen Mächte kollektiv verfolgt.
Für die US-amerikanischen Regierungen waren sie aber zugleich wichtige
Schritte, um die alleinige Vorherrschaft der USA in ganz Europa und
weltweit durchzusetzen. Es waren also Schritte zur erneuten weltweiten
Ausdehnung der Macht des Kapitals – aber auch zur Austragung der
Widersprüche zwischen den Mächten des Kapitals.
Damit wurden Bedingungen geschaffen, die die Konkurrenz zwischen den
Mächten der Monopole um die größten Brocken bei der neuen Aufteilung der
ökonomischen und politischen Einflusssphären und Herrschaftsgebiete
verschärften.
Ein Ausdruck dessen ist zum Beispiel die Tatsache, dass die USA sich
nicht damit begnügten, ihren Einfluss in den Staaten Osteuropas nach der
Restauration der Herrschaft des Kapitals in diesen Ländern allein über
deren Aufnahme in die NATO und EU zu sichern.
Es bleibt aber generell außerhalb der Betrachtungen, dass die USA
parallel zur multilateralen Bindung auch bilateral Verträge über
Strategische Partnerschaft mit den jetzigen Mitgliedern der NATO aus
Osteuropa – ehemals sozialistische Staaten – einzeln abgeschlossen
haben.
Sie schufen damit einen gegenüber der NATO und ihren europäischen
Mächten unabhängigen Strang der Beziehungen in allen wichtigen Bereichen
– von der Ökonomie, Politik und Sicherheit bis zum Militärischen.
Zweigleisigkeit haben die USA bis in die Gegenwart hinein beibehalten.
Erst war sie antisowjetisch ausgerichtet und führte zur Zerschlagung der
UdSSR. Dann wurde sie antirussisch begründet mit dem erklärten Ziel
Russland zu zerschlagen!
Etappen der Verwirklichung
Der erste Schritt in Richtung Osten und zur Revision der nach dem
zweiten Weltkrieg in Europa entstandenen Grenzen war die Einverleibung
der DDR in die BRD und damit – entgegen eingegangener Verpflichtungen –
in die NATO.
Mit der Aufnahme der osteuropäischen Staaten – von Polen an der Ostsee
bis Bulgarien im Schwarzen Meer – , die vorher Mitglied der Warschauer
Vertragsorganisation und Bündnispartner der Sowjetunion waren, in die
NATO und in die EU sind diese Organisationen in einer zweiten Etappe bis
unmittelbar an die Grenze der UdSSR vorgestoßen.
Sie schufen damit einen Raum (Gürtel) vom hohen Norden, über
Mitteleuropa bis ins Schwarze Meer, der nicht nur politisch und
ökonomisch, sondern auch militärisch unter Kontrolle der USA gebracht
wurde. Im Unterschied zur EU und ihren Mächten standen den USA nicht nur
ökonomische und politische Instrumente zur Verfügung. Sie konnten auch
die militärischen Instrumente massiv einsetzen – sowohl gegen die
osteuropäischen Staaten aber auch gegen Russland – und wenn es sein
musste – auch gegen das abweichende Verhalten der Verbündeten der USA.
Das Potenzial und die Außen- und Sicherheitspolitik dieser Länder wurde
den Zielen der NATO-Hauptmacht USA einverleibt.
Abgesichert wurde diese politische und territoriale Ostausdehnung durch
das System bilateraler Verträge über Strategische Partnerschaft zwischen
den USA und jedem einzelnen osteuropäischen Land. Den USA wurde damit
eine nicht nur politisch und ökonomisch, sondern auch militärisch die
bestimmende Rolle eingeräumt.
Das kommt unter anderem auch darin zum Ausdruck, dass in der
Zwischenzeit, nach dem Beitritt dieser Staaten zur NATO und EU, vom
Baltikum bis ins Schwarze Meer 22 Militärstützpunkte der USA errichtet
wurden. Dazu gehören auch die Raketenbasen der USA in Polen und
Rumänien. Dazu gehört auch, dass im Kosovo nach der Aggression gegen
Jugoslawien ein USA-Stützpunkt für 10.000 Mann eingerichtet wurde und in
Rumänien, bei Constanta, einer mit gleicher Kapazität errichtet wird.
In Richtung Osten bestand aber noch immer – vom der Ostsee im Norden bis
ins Schwarze Meer – ein geographisch geschlossener Streifen, auf dem
sich die nach der Zerschlagung der UdSSR selbständig gewordenen
ehemaligen Sowjetrepubliken Belorussland, die Ukraine, die Republik
Moldawien und – nördlich des Schwarzen Meeres – Georgien usw. befinden.
Die Aufzählung ließe sich bis Mittelasien fortsetzen.
In diesem Raum konzentrierten sich die Aktivitäten der NATO und der EU
in einer dritten Etappe anfangs auf politische und gesellschaftliche
Umgestaltungen zur Restauration des Kapitalismus durch sogenannte bunte
Revolutionen und auf den Aufbau eines engen Netzes von
zwischenstaatlichen Bindungen und von Verflechtungen von
Nichtregierungsorganisation die direkt an Institutionen in den USA und
der NATO- sowie der EU-Mächte gebunden sind.
Die Aktivitäten der sogenannten Soros-Stiftungen und anderer zum Zwecke
der subversiven Tätigkeit im Ausland geschaffenen und vorrangig von den
USA finanzierten Organisationen spielen dabei die zentrale
konzeptionelle, aber auch eine aktiv mobilisierende und organisierende
Rolle.
Aber die angestrebten Ziele konnten nicht mehr wie zuvor in den ehemals
sozialistischen Staaten nach Plan verwirklicht werden. In Belorussland
erhielt die Politik von Präsident Lukaschenko das Vertrauen der
Bevölkerung. In der Republik Moldova wurden bis 2020 kommunistische und
sozialistische Präsidenten gewählt. Die folgende Präsidentin Maia Sandu,
eine Anhängerin der NATO- und EU-Integration der Republik Moldova mit
antirussischer Orientierung, konnte den in der Bevölkerung starken
Widerstand dagegen nicht brechen.
Unter diesen Bedingungen blieb nur noch die Ukraine als unmittelbarer
Zugang zur Grenze Russlands. Aus Sicht der USA und der EU-Mächte musste
sie unbedingt als ihr Einflussgebiet gesichert werden, um die Pläne, die
in der NATO und in der EU verfolgt werden, realisieren zu können. Zu
diesem Zweck wurde die Orange-Revolution und dann später der Maidan
organisiert und der Staatsstreich mit antirussischer Zielsetzung
durchgesetzt.
Gleichzeitig wurden die russischen Vorschläge für konkrete Schritte, die
die Sicherheit und die Zusammenarbeit der Staaten zum Ziel hatten,
kategorisch abgelehnt. Russland hat schon 2008 konkrete Texte
vorgeschlagen, um unter Berücksichtigung der Interessen aller Staaten ,
einschließlich Russlands, der Ukraine und der europäischen Länder
„Sicherheit in Europa zu schaffen“. Alle diese Vorschläge wurden aber
abgelehnt.
Im Dezember 2021 hat Russland – kurz vor Beginn der militärischen
Operation – erneut Vorschläge eingebracht, Verträge zwischen Russland
und den USA sowie zwischen Russland und der NATO abzuschließen. Statt
positiver Reaktion gab es seitens der USA und der EU-Mächte verstärkte
Maßnahmen, die darauf ausgerichtet waren, aus der Ukraine ein
„Anti-Russland“ zu machen. Und das bei einer Grenze, die fast 2000 km
lang ist.
Die Gefahren für Russland wurden immer realer und größer!
Was in Belarus und Moldova nicht gelungen war, haben die USA mit ihren
Verbündeten in der Ukraine vollbracht. Die Ukraine, eine ehemalige
Sowjetrepublik, wurde zu einem „Anti-Russland-Territorium“
transformiert.
Das bestätigt kein geringerer als Präsident Trump selbst, indem er
wiederholt darauf hinweist, dass der Krieg in der Ukraine nicht sein
Krieg sei, sondern Bidens Krieg. Aber Joe Biden hat doch nicht als
Privatperson gehandelt, sondern als Präsident der USA und im Namen des
Staates und seiner Oligarchen!
Durch die Aktivitäten der USA und der EU-Mächte sollte und soll die
Ausbeutung des ökonomischen, politischen und militärischen Potenzials
der Länder gesichert werden, um das Kräfteverhältnis in Europa und
weltweit zugunsten der internationalen Oligarchie, und damit gegenwärtig
der USA, zu sichern.
Bestimmend ist dabei die Russophobie, die sich auch in dieser, der
dritten Phase gegen Russland in seiner nach der Zerschlagung der UdSSR
verbliebenen Gestalt richtet.
Russland war und ist so stark und so unmittelbar gefährdet, wie es nur
in Zeiten vor imperialistischen Aggressionen war, die zu den Weltkriegen
des 20. Jahrhunderts führten!
Die Gefährlichkeit der durch die Politik der USA und der NATO
geschaffenen Situation wird noch dadurch gesteigert, dass die
geschaffenen Bedingungen aus Sicht der USA genutzt werden sollen,
um die Mächte der EU daran zu hindern, in Ostenuropa eine Politik zu
verfolgen, die den Interessen der USA und der mit ihnen verbundenen
Oligarchien widerspricht.
Sie soll den USA ermöglichen, die Handlungen der EU-Mächte (vor allem
Deutschland, Frankreich) gegenüber den osteuropäischen Staaten zu
kontrollieren und
sowohl die EU-Mächte als auch die osteuropäischen Staaten, die ja in der
Warschauer Vertragsorganisation Bündnispartner der Sowjetunion waren,
an die USA binden, sie unter Kontrolle halten bzw. bringen.
Zbigniew Brzezinski, der auch während der Amtszeit von Präsident Joe
Biden als strategischer Einflüsterer tätig war, hat das so formuliert:
„Amerikas zentrales geostrategisches Ziel in Europa lässt sich also ganz
einfach zusammenfassen: „durch eine glaubwürdige transatlantische
Partnerschaft muss der Brückenkopf der USA auf dem eurasischen Kontinent
so gefestigt werden, dass ein wachsendes Europa ein brauchbares
Sprungbrett werden kann, von dem aus sich eine internationale Ordnung
der Demokratie und Zusammenarbeit in Eurasien ausbreiten lässt“.
Die ökonomischen und politischen Widersprüche zwischen den USA und den
EU-Mächten konnten nach der Aufnahme der osteuropäischen Staaten in die
NATO und EU offensichtlich nicht eingedämmt werden. Sie sind sogar
gewachsen und entwickeln sich in Richtung Zuspitzung. Das hat die
Gesamtsituation zumindest nicht beruhigt.
Ökonomische Aspekte
Unter diesen politischen Bedingungen hat – aktiv unterstützt von
reformistischen, opportunistischen und revisionistischen Kräften – ein
relativ kleiner Kreis von Finanz- und Investmentkonglomeraten nicht nur
die weltweite Restauration kapitalistischer Eigentumsverhältnisse in
allen Ländern des Globus angestrebt.
Die Finanz- und Investmentkonglomerate, wie zum Beispiel Black Rock,
Goldman Sachs, JP Morgan Chase und andere, von denen die meisten ihren
Sitz in den USA haben und deren Vermögen das BIP der meisten Länder der
Welt übersteigt, haben sich das vorhandene produktive und
Industriekapital untergeordnet und beherrschen durch das Finanz- und
Spekulationskapital sowohl die Politik als auch entscheidende Teile des
Militärisch-Industriellen Komplexes. Daraus ergab sich die Aufgabe, den
„Besitz“ in den osteuropäischen Staaten, einschließlich Ukraine,
abzusichern und gleiche Verhältnisse weiter nach Osten auszudehnen.
Der deutschstämmige US-Milliardär Peter Thiel (PayPal, Facebook, Clarium
Capital Management, Palantir u.a.), politischer und finanzieller Pate
des aktuellen USA-Vizepräsidenten JD Vance, der seit Jahren auch
Präsident Donald Trump aktiv unterstützt, äußerte im Januar 2025, dass
er sich den idealen Zustand der Welt als eine Herrschaft „kreativer
Monopole“ oder innovativer Technologiekonzerne in marktbeherrschender
Stellung vorstellt, die diktatorisch geführt werden und keiner
demokratischen Legitimation bedürfen. Darin wird ein Weg erblickt, die
seit Jahrzehnten anhaltende Stagnation von Technologie und Wissenschaft
in den USA zu überwinden. Es wurde also nach einem Weg gesucht, der
scheinbar alles verändert, um in Wirklichkeit alles beim Alten zu
belassen und nichts zu verändern.
Neue Kräfte bestimmen Außenpolitik
Die „Marktbeziehungen“ dieser Kräfte beruhen auf wirtschaftlicher
Dominanz, auf Macht und Einfluss und werden durch ungleichen Austausch
sowie durch Beraubung ganzer Länder und Völker charakterisiert. Die
Kreditknechtschaft ist dabei ein wichtiges Instrument! (Nach Angaben der
Vereinten Nationen beträgt die Gesamtversschuldung der Länder der Welt
inzwischen 100 Billionen Dollar.)
Auf dieser Grundlage haben die USA und auch Teile der EU schon begonnen,
ein Modell der „internationalen Arbeitsteilung“ zu etablieren, das die
eklatante soziale Ungleichheit global nicht nur erhalten, sondern
zementieren soll. Beispiele: Nach Berechnungen von Oxfam entfällt jetzt
schon auf die Hälfte der Weltbevölkerung nur 8,5 Prozent des
Welteinkommens.
Vor sechs Jahren besaß nur der Eigentümer von Amazon, Jeff Bezos, ein
Vermögen von 100 Milliarden Dollar. Ihre Zahl stieg inzwischen auf mehr
als 15 an!
Der direkte politische Einfluss transnationaler Konzerne, der Konzerne
der Finanzindustrie nimmt stark zu. Sie beanspruchen Handlungsfreiheit
für ihre Imperien und politische Schlüsselpositionen in den Regierungen.
Sowohl die derzeitige US-Regierung als auch die Regierung der BRD sind
ein anschauliches Beispiel für die Verschmelzung von Finanz- und
Industriekapital und politischem System. Dafür stehen Elon Musk, Scott
Bessent (Finanzminister), Howard Lutnick (Handelsminister), Friedrich
Merz (Bundeskanzler).
Die Durchsetzung des Primats des Profits, der Hegemonie auf der
Grundlage der Konkurrenz hat zur Folge, dass gleichzeitig der Einfluss
des nach dem Zweiten Weltkrieg vereinbarten und entwickelten
demokratischen Völkerrechts (zum Beispiel die UNO-Charta und die
KSZE-Akte) im Interesse dieser Kreise, die man verschämt auch
„Globalisten“ nennt, durch „Werte“, „unsere Werte“ oder „Regeln“
ersetzt wird. Die Staaten werden immer weniger als selbständige Subjekte
des Völkerrechts wirksam.
Die nationalen Regierungen verloren die Kontrolle über die nationale
Ökonomie und auch über den internationalen Austausch ihrer Staaten. Die
Interessen der Staaten werden durch die Ziele der Konglomerate bzw. der
Oligarchen ersetzt. Letztere werden zur Grundlage, zur Vorgabe für das
Verhalten, das Agieren des jeweiligen Staates bzw. der Staatengruppe in
den Bereichen der internationalen Beziehungen, der internationalen bi-
und multilateralen Zusammenarbeit der Staaten ersetzt.
Das Völkerrecht wird als juristischer Faktor abgewertet und entwertet,
als moralischer Faktor wird er beseitigt und das vereinbarte Recht wird
durch einseitigen politischen Willen der Oligarchien ersetzt.
Das geltende, demokratisch vereinbarte Völkerrecht verliert als Mittel
der Außenpolitik des Staates immer mehr an Wirksamkeit. Vor den Gefahren
einer solchen Entwicklung kann nicht genug gewarnt werden!
Diese Entwicklung sollte auch bewusst machen, dass sich die
fortschrittlichen Prinzipien und Institute des Völkerrechts in den
Händen einer reaktionären Diplomatie in ein Instrument reaktionärer
Politik verwandeln lassen!!
Ein undifferenzierter Ruf nach mehr Diplomatie kann auch dazu führen,
dass demokratisches Völkerrecht beiseitegeschoben wird, dass Völkerrecht
in der Politik ertränkt wird. Die Bedeutung der Diplomatie kann nicht
bestritten werden. Es geht aber um den Inhalt der Diplomatie!
Gleichzeitig wurden die nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffenen
Mechanismen der regionalen und internationalen gleichen Sicherheit und
gleichberechtigten Zusammenarbeit schrittweise untergraben bzw.
unwirksam gemacht.
Da diese Vereinbarungen (zum Beispiel KSZE-Prozess) auf der Grundlage
der durch den Sieg über den Faschismus geschaffenen territorialen und
politischen Gegebenheiten beruhten, die den Sicherheitsinteressen aller
Staaten entsprachen, stellte die Zerschlagung der genannten Mechanismen
zugleich einen Angriff auf die Nachkriegsvereinbarungen zwischen den
Hauptmächten der Anti-Hitler-Koalition und auch auf die
Friedensverträge, die in der zweiten Hälfte der 1940er Jahre
abgeschlossen wurden, dar.
Die Restauration kapitalistischer gesellschaftlicher und politischer
Verhältnisse in Europa führte direkt zur Untergrabung des gesamten
zusammenhängenden völkerrechtlichen Prinzipiensystems.
Psychologische Kriegsführung gegen das Menschsein
Ein wichtiges Kennzeichen für die Entwicklung und Politik des
Imperialismus nach dem zweiten Weltkrieg besteht darin, dass er die
Ideologie zu einem neuen Kampffeld ausgestaltet hat. Zur Rechtfertigung
seiner Herrschaft und Politik greift das Kapital auf menschenverachtende
und völkerfeindliche Ideologien zurück.
Es werden Gesellschafts- und Politikkonzepte entwickelt, die die
Gesellschaft nicht mehr als eine lebendige Gemeinschaft von Menschen
betrachten. Sie wird auf ein Unternehmen reduziert, bei dem allein
Rentabilität als gültiges Kriterium der menschlichen Tätigkeit gilt.
Ein besonders gut geeignetes Feld für derartige Überlegungen scheint
gegenwärtig die Problematik der künstlichen Intelligenz und ihrer
Anwendung in der Gesellschaft zu sein. Klaus Schwab, langjähriger Chef
des Schweizer Welt-Wirtschafts-Forum verkündete schon vor einiger Zeit
zum Beispiel: „Die verblüffenden Innovationen, die durch die Vierte
Industrielle Revolution angestoßen wurden, von der Biotechnologie bis
zur KI definieren neu, was es bedeutet, Mensch zu sein“.
Und an anderer Stelle weist er darauf hin: „Wir werden besser in der
Lage sein, unsere eigenen Gene und die unserer Kinder zu manipulieren.
Diese Entwicklungen werfen tiefgreifende Fragen auf: Wo ziehen wir die
Grenze zwischen Mensch und Maschine? Was bedeutet es, Mensch zu sein?“
Diese Aussagen zeigen zumindest den Geist, von dem sich die „Gestalter“
leiten lassen. Wenn die Maschine den Profit sichert, braucht man den
Menschen nicht mehr dazu!
Deshalb sei auch noch auf folgende „Erkenntnis“ von K. Schwab über das
Menschenbild hingewiesen: „Das bedeutet nicht, dass jeder ein Cyborg
werden muss. Wenn man mit seinem Zustand als Mensch zufrieden ist, dann
kann man so bleiben, wie man ist. Aber seien sie gewarnt – so wie wir
Menschen uns vor Jahren von unseren Vettern, den Schimpansen, getrennt
haben, so werden sich auch die Cyborgs von den Menschen trennen.
Diejenigen die Menschen bleiben, werden wahrscheinlich zu einer
Untergattung werden. Sie werden gewissermaßen die Schimpansen der
Zukunft sein.“
Wir sollten schon über derartigen Vorstellungen ernsthaft nachdenken.
Unter anderem auch deshalb, weil ihre Vertreter Regie führen bei den
mehrjährigen Ausbildungszyklen künftiger Minister, höchster Beamter in
Regierungen und EU- Strukturen und sogar Regierungschefs für die
einzelnen Staaten der EU und der NATO.
Eine solche Institution wie der WEF ist zu gleicher Zeit auch eines der
internationalen Zentren, die Konzepte ausarbeiten, wie die
internationalen Profit-Konglomerate und die Oligarchen ihre Ziele am
günstigsten erreichen können.
Diese Entwicklung zeigt zugleich, dass die Entmenschlichung, die durch
die kapitalistischen Realitäten hervorgerufen wird, in einem Ausmaß
vertreten wird, wie es seit der Zeit des Faschismus nicht mehr der Fall
war.
Das Kapital greift zur Rechtfertigung der Politik, deren Kernanliegen
darin besteht, die Menschheit mit antihumanistischen autoritären Mitteln
kapitalismusgerecht zu gestalten, immer mehr auf menschenverachtende
Ideologien zurück. Damit öffnet es zugleich weite Pforten für den
Eingang faschistischer Ideen über Mensch, Gesellschaft und Politik in
ihre Konzepte zur Sicherung von Profit und Herrschaft in nationalem und
internationalem Maßstab.
Einige Feststellungen zum Schluss
Die vorliegende Ausarbeitung verdeutlicht: Die Entwicklung der
materiellen Grundlagen der Gesellschaft bringt ganz bestimmte
ökonomische, soziale und politische Notwendigkeiten, Ziele und
Interessen hervor, die in der Politik der Staaten ihren Niederschlag
finden.
Keinerlei Veränderungen in den internationalen Beziehungen können die
Tatsache aufheben oder ändern, das es in der Welt in der wir leben, die
Klassenpolitik des Sozialismus (in der Innen- und Außenpolitik) und die
Klassenpolitik der Monopole, der monopolistischen Oligarchie, des
Imperialismus (gleichfalls in der Innen- und Außenpolitik) gibt.
Dementsprechend gibt es auch eine sozialistische und eine
kapitalistische, imperialistische Außenpolitik der Staaten.
Die Außenpolitik der kapitalistischen/imperialistischen Staaten, auch
wenn sie die Ausrichtung auf die friedliche Koexistenz akzeptieren,
bleibt eine Außenpolitik der monopolistischen Bourgeoisie.
Dabei handelt es sich nicht nur darum, dass sie Schwankungen ausgesetzt
ist, Inkonsequenzen aufweist und dass sie ständig von einflussreichen
Gegnern der friedlichen Koexistenz beeinflusst wird.
Selbst in „Reinkultur“, im „Ideal“ wird sie als Politik zur Verteidigung
der kapitalistischen Gesellschafts- und politischen Ordnung erarbeitet
und verwirklicht, als Politik, die die Interessen der herrschenden
Klasse in der heutigen kapitalistischen Gesellschaft zum Ausdruck
bringt.
Der kapitalistische/imperialistische Staat ist nicht von sich aus,
aufgrund „guten Willens“ zu Beziehungen der friedlichen Koexistenz
zwischen Staaten mit entgegengesetzter Gesellschaftsordnung bereit.
Die ebenso abgegriffenen wie immer wieder strapazierten Formeln vom
„gewandelten“, „geläuterten“, „krisenfreien“ Kapitalismus werden von der
Wirklichkeit widerlegt.
Unter Beibehaltung seines strategischen Hauptziels – die Vernichtung des
Sozialismus – änderte der Imperialismus (die imperialistischen
Hauptmächte) wiederholt seine Taktik des Kampfes und versuchte, die
Gegenattacke auf dem jeweils günstigsten Abschnitt des Kampfes der
Systeme zu organisieren.
Die Auswahl der einen oder anderen Methode des Kampfes gegen den
Sozialismus, die Arbeiterbewegung und die nationale Befreiungsbewegung
hängt von vielen Faktoren ab – in erster Linie vom weltweiten
Kräfteverhältnis.
Der Kapitalismus/Imperialismus ist nicht von sich aus friedensfähig. Er
muss durch die Gestaltung des Kräfteverhältnisses und durch den
solidarischen Kampf der progressiven Kräfte auf den Weg der friedlichen
Koexistenz gebracht und gehalten werden.
Prof. Dr. Anton Latzo ist Historiker und Mitglied des Beirats des Deutschen Freidenker-Verbandes
Auch veröffentlicht in der UZ vom 10.10.2025
--
Autor, Blogger, Rezensent, Hobbymaler
http://cleo-schreiber.blogspot.com