Kubas Revolution verteidigen - Arnold Schölzel
https://www.rotfuchs.net/files/rotfuchs-ausgaben-pdf/2026/RF-335-02-26.pdf AKTUELLES AUS dem „RotFuchs“ April 2026 Kubas Revolution verteidigen Jede sozialistische Revolutuion, die dem Imperialismus Land entreißt Land dem Imperialismus entreißt, ist tödlicher Gefahr ausgesetzt. Gegen die russische Oktoberrevolution 1917 setzten die Westmächte, aber auch Deutschland und Österreich-Ungarn sofort ihre Truppen und Geheimdienste in Marsch und befeuerten von außen den Bürgerkrieg. Beides endete erst 1921. Keine 20 Jahre später zielte das Hitlerregime auf die Zerstörung der Sowjetunion, auf die Ausrottung eines Großteils der Bevölkerung und auf die Versklavung der übrigen. Zusammen mit der Wehrmacht drangen Truppen aus Italien, Finnland, Ungarn, der Slowakei, Rumänien, Bulgarien sowie Fremdenlegionäre der SS-Truppen ein. Die Rote Armee besiegte sie und erkämpfte der Welt einen Sieg, der die Weltgeschichte veränderte. In Asien, Afrika und Lateinamerika begannen nationale Befreiungskriege, auch die kubanische Revolution von 1959 war ein Teil dieser Welle. Das sitzt Imperialisten noch immer in den Knochen. So rief US-Außenminister Marco Rubio am 13. Februar auf der Münchener Sicherheitskonferenz die Westeuropäer zum Roll Back dieser Entwicklung auf. Durch „gottlose kommunistische Revolutionen“ und „antikoloniale Aufstände“ sei es mit dem Westen seit 1945 abwärtsgegangen; das münde nun in der heutigen „Massenmigration“. „Europa“ und die USA gehörten daher zusammen, um die drohende Auslöschung der Zivilisation zu stoppen. Die USA würden das aber auch „notfalls allein“ erledigen. Was gemeint ist, zeigt seit dem 28. Februar der Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran. Der ist ein kapitalistisches Land, dessen Regierung massenhaft Kommunisten und Sozialisten abgeschlachtet hat, ordnet sich aber den USA nicht unter und verfügt zudem über riesige Vorräte an Öl und Gas. Das reicht als Kriegsgrund. Allerdings wehrt sich die iranische Regierung, was US-Präsident Donald Trump offenbar überrascht hat. Seine Aussagen zum Krieg sind jedenfalls wirr. Der sei „vollendet“, erklärte er am 9. März, aber „noch nicht gewonnen“. Er werde aber „bald, sehr bald“ enden. Am 15. März steckte Trump offenbar endgültig fest, jedenfalls drohte er in einem Interview mit der „Financial Times“ sogar der NATO mit einer „sehr schlechten Zukunft“, sollten die Verbündeten den USA bei der militärischen Öffnung der Straße von Hormus nicht beistehen. Trumps achter Kriegseinsatz in seiner zweiten Amtszeit belegt: Kriege und besonders Kolonialkriege sind im imperialistischen Stadium des Kapitalismus gesetzmäßig. Hinzu kommt der Faktor Persönlichkeit: Trump ist unberechenbar – mit unabsehbaren Folgen für den Weltfrieden. Der hängt auch mit an Kuba, das Trump mehrfach für „reif“ und als „nächstes“ Ziel seiner Raubzüge bezeichnet hat. Kuba hat seit der Revolution 13 US-Präsidenten überstanden, die mit Blockade, Gewalt, wirtschaftlichem Zwang oder erdrosselnder Umarmung versuchten, den Sozialismus auf der Insel zu beseitigen. Das Datum 17. April 1961 erinnert besonders daran: Vor 65 Jahren begann die CIA-gesteuerte Invasion in der Schweinebucht, die von den revolutionären Streitkräften in wenigen Tagen zurückgeschlagen werden konnte. 2026 ist die Insel allerdings in der vermutlich schwierigsten Lage seit damals. Am 13. März, am kubanischen Tag der Verteidigung, informierte Kubas Staats- und Parteichef Miguel Díaz-Canel in Havanna, daß seit drei Monaten keine Treibstofflieferung sein Land erreicht hat. Da Kubas Stromproduktion stark auf Öl angewiesen ist, sind die Folgen des Ausfalls von Elektrizität in allen Bereichen verheerend. Zugleich teilte er mit, daß die kubanische Regierung Gespräche mit den USA führt, und sprach von einem „Dialog in frühen Phasen“. Kontras aus dem Ausland versuchten bereits, mit und ohne Waffen Unruhe zu stiften, es kam zu ersten gewalttätigen Protesten gegen die Krise, aber auch gegen die revolutionäre Regierung. Kubas Revolution ist bewaffnet, vor allem aber wird sie von der Mehrheit der Bevölkerung getragen. Das ist ihre Verteidigungsgrundlage. Kuba hat viel internationale Kubas Revolution verteidigen! Solidarität geleistet – militärisch, medizinisch, pädagogisch. Es ist keine Übertreibung zu sagen: Das Überleben der Menschheit hängt auch davon ab, daß tatkräftig Solidarität mit Kuba geleistet wird. Die Insel ist ein Symbol für Frieden und Gerechtigkeit auf der Welt. Das macht sie zum Angriffsziel des Imperiums. No pasaran! Sie werden nicht durchkommen! Arnold Schölzel

0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Abonnieren Kommentare zum Post [Atom]
<< Startseite