Dienstag, 24. Februar 2026

...belogen und betrogen - Wolfgang Bittner

https://linkezeitung.de/2026/02/24/wofuer-arbeiten-die-deutschen-wie-die-bevoelkerung-belogen-und-betrogen-wird/ Wofür arbeiten die Deutschen? Wie die Bevölkerung belogen und betrogen wird VERÖFFENTLICHT VON LZ ⋅ 24. FEBRUAR 2026 ⋅ HINTERLASSE EINEN KOMMENTAR Von Wolfgang Bittner – https://rtnewsde.com Bundeskanzler Friedrich Merz fordert, dass die Deutschen die durch Sanktionen gegen Russland, Milliardenhilfen für die Ukraine und Rekordschulden verursachte Schwäche der deutschen Wirtschaft durch mehr Arbeit kompensieren. Zugleich wachsen die Zweifel am Kriegskurs Deutschlands und der Europäischen Union. Bundeskanzler Friedrich Merz fordert, dass die Deutschen „wieder mehr und effizienter arbeiten“, damit sich die Wirtschaft erholt. Über die Ursachen der Talfahrt wird eisern geschwiegen, sowohl von den Berliner Politikern als auch von den dienstbaren Medien und sogar von den Vertretern der Wirtschaft: Ein maßgeblicher Grund ist, dass Deutschland die günstigen Gas- und Öllieferungen aus Russland aller Wahrscheinlichkeit nach von den USA abgeschnitten wurden. Zugleich sagen der Bundeskanzler und andere Berliner Politiker, dass die Ukraine – ein Staat im Untergang, der bereits Milliarden von Deutschland erhalten hat – mit weiteren Milliarden und Waffenlieferungen unterstützt werden müsse. Angeblich verteidigt die ukrainische Armee die Freiheit des Westens. Dass sie einen Stellvertreterkrieg führt und die ungeheuren Zahlungen die deutsche Bevölkerung in die Armut treiben, wird nicht thematisiert. Ebenso wenig die Alimentierung von weit über einer Million Ukrainern, die sich inzwischen in Deutschland aufhalten. Hinzu kommen die Kriegskredite, über die sich der Deutsche Bundestag Anfang 2025 nach den Wahlen noch vor dem Zusammentritt des neuen Bundestages kurzfristig verständigt hat. Beschlossen wurde ein Sondervermögen von einer Billion Euro für Aufrüstung sowie für Investitionen in die marode Infrastruktur. Des Weiteren wurde beschlossen, dass die Militärausgaben nicht mehr von der zuvor im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse begrenzt werden, die vorsah, dass im Haushalt der Bundesrepublik Einnahmen und Ausgaben grundsätzlich ohne Kreditaufnahmen auszugleichen seien. Künftig werden also unbegrenzte Ausgaben für die Vorbereitung auf einen Krieg möglich sein. Die für Aufrüstung vorgesehenen astronomischen Summen sollen der „Verteidigungsbereitschaft“ Deutschlands dienen. Begründet wird das mit der Behauptung, Russland beabsichtige, nach einem Sieg über die Ukraine Westeuropa zu erobern. Dass Wladimir Putin eine derartige Absicht mehrmals zurückgewiesen hat, wird als Täuschungsmanöver bezeichnet. Auch die vom Westen hintertriebenen Bemühungen der russischen Regierung um eine Beilegung des Ukraine-Konflikts mit dem Minsker Abkommen von 2015 und den Verhandlungen in Istanbul im Frühjahr 2022 sollen vergessen sein. Verschwiegen wird zudem die Tatsache, dass die westeuropäischen Regierungen die Sanktionspolitik gegen Russland zulasten der eigenen Wirtschaft weiterführen, obwohl sie wenige Monate nach dem initiierten Putsch in Kiew von der Regierung Obama dazu genötigt wurden. Der damalige US-Vizepräsident Joseph Biden hat sich am 2. Oktober 2014 in einer Rede an der Harvard Kennedy School in Cambridge/Massachusetts damit gebrüstet: „Wir haben Putin vor die einfache Wahl gestellt: Respektieren Sie die Souveränität der Ukraine, oder Sie werden sich zunehmenden Konsequenzen gegenübersehen. Dadurch waren wir in der Lage, die größten entwickelten Staaten der Welt dazu zu bringen, Russland echte Kosten aufzuerlegen. Es ist wahr, dass sie [die EU] das nicht tun wollten. Aber wiederum war es die Führungsrolle Amerikas und die Tatsache, dass der Präsident der Vereinigten Staaten darauf bestanden hat, ja, Europa des Öfteren in Verlegenheit bringen musste, um es dazu zu zwingen, sich aufzuraffen und wirtschaftliche Nachteile einzustecken, um Kosten [für Russland] verursachen zu können. Und die Folgen waren eine massive Kapitalflucht aus Russland, ein regelrechtes Einfrieren von ausländischen Direktinvestitionen, der Rubel auf einem historischen Tiefststand gegenüber dem Dollar und die russische Wirtschaft an der Schwelle zu einer Rezession.“ Diese verlogene, menschenverachtende Politik, die den westeuropäischen Regierungen aufgezwungen wurde, führt die sogenannte Koalition der Willigen nach dem Abtreten der Regierung Biden in eigener Regie weiter, obwohl sich Donald Trump inzwischen um eine Verständigung mit Russland bemüht. Dass die Europäische Union und besonders Deutschland dadurch mehr und mehr ins Abseits geraten, wird sträflich ignoriert. Die Folgen sind offensichtlich. Abzuwarten bleibt, wie lange die gegen die Interessen der Bevölkerung gerichtete Politik von der Berliner Regierung und der Europäischen Kommission noch fortgesetzt werden kann. Der Schriftsteller und Publizist Dr. jur. Wolfgang Bittner lebt in Göttingen. Zuletzt erschien im Verlag Hintergrund sein Buch „Geopolitik im Überblick. Deutschland-USA-EU-Russland“, Berlin 2025. https://rtnewsde.com/meinung/270945-wofuer-arbeiten-deutschen-wie-bevoelkerung-belogen-betrogen-wird/ Autor, Blogger, Rezensent, Hobbymaler https://notruf-blog.blogspot.com/

Samstag, 21. Februar 2026

... um einen antifaschistisch-demokratischen Neubeginn im Winter 1945/46, Prof. Dr. Anton Latzo

Das andere „AUFERSTANDEN...“ Entnommen: https://www.unsere-zeit.de/das-leben-musste-neu-gestaltet-werden-4810046/ Bemühungen um einen antifaschistisch-demokratischen Neubeginn im Winter 1945/46 Zum 80. Jahrestag der gemeinsamen Konferenz des ZK der KPD und des Zentralausschusses der SPD (60er-Konferenz) am 20./21. Dezember 1945 von Anton Latzo Erstveröffentlichung am 19.12.2025 in der UZ So froh die Menschen in Deutschland im Sommer 1945 waren, den Krieg überlebt zu haben, so unklar waren den meisten von ihnen die Zukunft und der Weg dorthin. Depression und Unsicherheit herrschten bei großen Teilen der Bevölkerung, tagtäglicher Überlebenskampf im zerstörten Land standen im Mittelpunkt. Aus diesem lähmenden Zustand auszubrechen und bewusst die Grundlagen für einen friedlichen Neubeginn zu gestalten – das war die Aufgabe im Winterhalbjahr 1945/46. Die Befreiung des deutschen Volkes vom Hitlerfaschismus und die Zerschlagung der faschistischen Truppen durch die sowjetische Rote Armee und ihre Verbündeten in der Antihitlerkoalition schufen Voraussetzungen für eine Wende in der deutschen Geschichte. Die entscheidende Schwächung der imperialistischen Kräfte schuf für das deutsche Volk die Möglichkeit, die Reaktion endgültig zu schlagen. Als Aktivisten der ersten Stunde begannen Kommunisten, Sozialdemokraten und andere Hitlergegner erste antifaschistisch-demokratische Maßnahmen zu verwirklichen. Aber der Kampf für eine antifaschistisch-demokratische Umwälzung wurde dadurch kompliziert, dass Deutschland von Staaten mit unterschiedlicher Gesellschaftsordnung, die auch die oberste Staatsgewalt ausübten, besetzt worden war. Trotz der ungleichen Bedingungen in den einzelnen Besatzungszonen verfolgte die KPD das Ziel, ganz Deutschland auf den Weg einer friedlichen und demokratischen Entwicklung zu führen. Die notwendige Auseinandersetzung mit der imperialistischen Reaktion wollte sie im offenen, demokratischen und reichsweiten Kampf austragen. Durch Vernichtung von Faschismus, Militarismus und Imperialismus in ganz Deutschland sollte die demokratische Einheit der Nation gesichert werden. Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Forderung nach einer demokratischen, nicht von den Inte­ressen der Monopole geprägten Wirtschaftsordnung, die nicht nur von den Kommunisten, sondern ebenso von Sozialdemokraten und selbst von Kräften in der CDU erhoben wurde. Seitens der SPD hatte Kurt Schumacher am 27. Oktober 1945 gefordert: „Auf der Tagesordnung steht heute als der entscheidende Punkt die Abschaffung der kapitalistischen Ausbeutung und die Überführung der Produktionsmittel aus der Hand der großen Besitzenden in gesellschaftliches Eigentum, die Lenkung der gesamten Wirtschaft nicht nach Profitinteressen, sondern nach den Grundsätzen volkswirtschaftlich notwendiger Planung.“ Die Voraussetzung für die Überwindung des Kapitalismus, die Aktionseinheit der Arbeiterklasse, wurde allerdings durch die Schumacher-SPD unter dem Patronat der westlichen Alliierten verhindert. Im Osten Deutschlands fanden KPD und SPD zusammen. Die Aktionseinheit wurde zur Grundlage für die Mobilisierung breiter Kreise der Bevölkerung – für die Herstellung eines breiten Bündnisses der Arbeiterklasse mit der Bauernschaft, den Mittelschichten und Hitlergegnern. Auf dieser Grundlage wurden im Herbst 1945 die demokratische Schulreform und die Erneuerung der deutschen Kultur eingeleitet. Ein tiefgreifender ideologischer Umerziehungsprozess wurde durchgesetzt, um das Bildungsmonopol der besitzenden Klassen zu brechen. Im Mittelpunkt der ideologischen Arbeit stand die Aufklärung des deutschen Volkes über die verhängnisvolle Rolle des deutschen Faschismus und Militarismus. Auch in den westlichen Zonen entwickelte sich unter den Werktätigen die Bereitschaft, Faschismus und Militarismus zu entmachten, die Kriegsschuldigen zu bestrafen und den Weg einer friedlichen und demokratischen Entwicklung zu beschreiten. In Bremen, Frankfurt am Main, Hamburg, Karlsruhe, Nürnberg, im Ruhrgebiet und in Südbaden kam es zu Vereinbarungen zwischen Kommunisten und Sozialdemokraten und zu gemeinsamen Aktionen. Zwar hatten auch dort die Arbeiter gemeinsam mit allen Aufbauwilligen Hand angelegt, um das Leben zu normalisieren und zugleich demokratische Verhältnisse zu schaffen. Aber die Politik der westlichen Besatzungsmächte wirkte sich lähmend aus. Konzernherren und Junker saßen noch in ihren alten Sesseln. Die Besatzungspolitik stützte sich nicht auf die Antifaschisten, sondern auf sogenannte „Fachleute“. Und je mehr reaktionäre und antisowjetische Züge in der britischen und US-amerikanischen Politik wirksam wurden, desto mehr bekam auch die deutsche Reaktion Oberwasser. Die britische Position – und hinsichtlich Frankreichs und der USA war es ähnlich – macht das deutlich. Im März 1946 legte Außenminister Ernest Bevin dem Kabinett eine Vorlage zur Deutschlandpolitik vor, in der mit Ziffer 47 festgelegt wurde, „die Einrichtung einer Zentralregierung mit Sitz in Berlin zu verzögern“. In Ziffer 59 wurde ein „nach Westen ausgerichtetes Deutschland“ als Ziel bezeichnet. Der Winter 1945/46 war also in Deutschland durch eine bedeutende Zuspitzung des Klassenkampfs charakterisiert. Weitere Erfolge in der antifaschistisch-demokratischen Entwicklung sowohl im Osten als auch im Westen Deutschlands hingen jetzt in entscheidendem Maße davon ab, inwieweit es der organisierten Arbeiterklasse gelang, durch die Festigung ihrer Einheit ihre eigene Stärke zu erhöhen. In dieser Situation kam der für den 20. und 21. Dezember 1945 einberufenen gemeinsamen Konferenz des ZK der KPD und des Zentralausschusses der SPD (60er-Konferenz) mit Vertretern aus ganz Deutschland eine sehr große Bedeutung zu. Die Konferenz fasste den Beschluss, die Aktionseinheit weiter zu vertiefen und die organisatorische Verschmelzung der KPD und der SPD zu einer einheitlichen Partei der sozialistischen Bewegung in ganz Deutschland vorzubereiten. In dieser Beratung wurde Klarheit darüber erzielt, dass die Vereinigung von KPD und SPD auf dem Boden des Marxismus erfolgen müsse. Dies bedeutete, wie es in der Entschließung der Konferenz hieß, im Programm der Partei „im Minimum die Vollendung der demokratischen Erneuerung Deutschlands im Sinne des Aufbaus einer antifaschistisch-demokratischen, parlamentarischen Republik mit gesetzlich gesicherten weitgehenden politischen, wirtschaftlichen und sozialen Rechten der Arbeiter und Werktätigen“ festzulegen. „Im Maximum soll das Programm die Verwirklichung des Sozialismus auf dem Wege der Ausübung der politischen Herrschaft der Arbeiterklasse im Sinne des konsequenten Marxismus sein, wie sie im ‚Kommunistischen Manifest‘, im Eisenacher Programm der deutschen Sozialdemokratie und in der Kritik von Marx und Engels zum Gothaer Programm festgelegt sind.“ Die 60er-Konferenz leitete die zweite Etappe im Kampf um die Schaffung der Einheit der Arbeiterbewegung ein. Die Gegner der Einheit hatten aber nicht aufgegeben – Misstrauen gegenüber Kommunisten wurde geschürt. Die von ihnen betriebene Spaltung der SPD begründeten Schumacher und seine Anhänger damit, dass – solange ein einheitliches Reich nicht bestehe – auch die Einheit der Partei nicht gegeben sei. Die Einberufung eines Reichsparteitags der SPD lehnten sie mit der demagogischen These ab, man müsse erst die Wiederherstellung der Einheit Deutschlands und die Aufhebung der Besatzungszonen durch die vier Mächte abwarten. So zeichneten sich bereits im Winter 1945/46 sehr deutlich zwei Wege ab, die zu völlig gegensätzlichen Ergebnissen führen mussten. Die Beseitigung der Grundlagen des Imperialismus und Militarismus entsprechend den Vereinbarungen der alliierten Mächte erforderte, dass die deutsche Arbeiterklasse den verhängnisvollen Einfluss der bürgerlichen Ideologie in ihren Reihen überwinden und ihre Einheit auf revolutionärer Grundlage herstellen konnte. (Prof. Dr. Anton Latzo ist Historiker und Mitglied des Beirats des Deutschen Freidenker-Verbandes)

Donnerstag, 19. Februar 2026

VOLLTREFFER - Buchtipp von Harry Popow

Werbung-VOLLTREFFER   Buchtipp "VOLLTREFFER PLAUENER SPITZE & DER WELTENTRÄUMER" Es geht es um eine über 62-Jahre währende glückliche Ehe- und Liebesgeschichte zwischen dem Autor und seiner Ehefrau - beide im Krieg geboren und am Friedenswirken der DDR aktiv beteiligt. Autor, Blogger, Rezensent, Hobbymaler: Harry Popow http://cleo-schreiber.blogspot.com  Format: 12 x 19 cm Seitenanzahl: 484 ISBN: 111-2-0000-0001-6 Erscheinungsdatum: 23.09.2024 EUR 36,95 als Buch https://www.united-pc.eu/buecher/biografie-politik-zeitgeschichte/geschichte-biografie/volltreffer.html EXPOSÈ „VOLLTREFFER“ Mein Name ist Harry Popow, Autor des Buches mit dem Titel „VOLLTREFFER. PLAUENER SPITZE & DER TRÄMER“. Der Text, Rückblicke, Erinnerungen, möge einstige DDR-Bürger ansprechen, die als Kriegskinder die Zeit nach der Befreiung vom Faschismus noch in Erinnerung haben. Jüngere Leute dürfte dieses Buch möglicherweise wegen der Geschichte einer über 62-jährigen Liebesgeschichte zwischen dem Autor und seiner Ehefrau interessieren. Das Buch hat 482 Seiten und umfasst die Zeit vor 1945 (Kindheit) bis zur Gegenwart im Jahre 2024. Die Schauplätze sind Vorpommern, Berlin, Schweden und Schöneiche bei Berlin. Die Lektüre teilt der Autor in vier Abschnitte: Das persönliche Erleben vor und nach 1945, den vorläufigen Aufenthalt in Schweden von 1996 bis 2005, die Rückkehr nach neun Jahren sowie die nach wie vor geistig intensiven Jahre am Rande Berlins als Blogger, Rezensent und Autor. Das Buch ist gleichzeitig ein authentischer Liebesroman zwischen seiner Frau Cleo und ihm, zwischen allen Mitgliedern einer großen und wunderbaren Familie. Inhaltsangabe: Anfangs beschreibt der Autor sehr ausführlich die inhaltliche Aussage seines im Jahre 2011 gemalten Ölbildes. Es verdeutlicht „Menschliches contra Zündschnur, sprich Kriegsgefahr“ die dringende Abwehr jener Kräfte, die an Rüstung, Aggressionen und Ausbeutung die Welt in den Untergang treiben könnten. Erinnert sei vor allem an jene Generation, die nach der Befreiung vom Faschismus mit viel Mühe aus den Trümmern an materiellen Werten und denen in den Köpfen versucht haben, einen neuen Staat zu errichten, dem als wichtigstes Anliegen nicht nur die Entmachtung der einst herrschenden Geldeliten, die Beerdigung sämtlicher Kriegsgelüste als geschichtliche Notwendigkeit oblag, sondern vor allem dem friedlichen Aufbau sowie dem militärischen Schutz der DDR. Gefragt war das aktive Mitdenken und Mittun. Nach dem obligatorischen Prolog fällt der Autor dem Leser mit der Tür ins Haus. Er berichtet über seine ersten Begegnung mit seiner Frau Cleo, die für ihn eine Verzauberung darstellt, mit der er – so erfährt der Leser später – über 60 diamantene Jahre glücklich erleben wird. Ihren jeweiligen Lebensweg schildert er in vier Buchabschnitten. Da erfährt der Leser, dass beide noch die letzten Jahre- und Tage des Zweiten Weltkrieges erleben mussten. Das Mädchen Cleo in Plauen i.V. und Henry in Berlin. Hier berichtet er über die letzten selbst erlebten Bombennächte in Berlin-Schöneberg, die Zeit in der Grundschule und seine Lehre im Zwickauer Bergbaugebiet sowie über seine später beginnende Tätigkeit als Militärjournalist. Nicht nur das, er greift nochmals Erinnerungen auf über das Leben in der DDR. So zum Beispiel, wie er nach dem Abschied aus der NVA den Umbruch im Fernsehen der DDR erlebt, deren Mitarbeiter er in einer Abteilung war, die sich mit der Unterstützung des Fernsehens in militärischen Fragen befasst. Der Autor Henry, den seine spätere Cleo bereits beim ersten Anblick als Träumer zu identifizieren weiß, erfüllt mit viel Nachdenklichkeit und auch innerer Genugtuung seine Arbeit. Weshalb ihm gewisse Vorhaltungen seitens seiner Mitarbeiter wegen „ungenügender“ Wachsamkeit nichts anhaben können und er bestimmte Widersprüche in der Gesellschaft zu durchschauen weiß. Was er von seinem Vater als Maschineningenieur und von seiner russischen Mutter an Lebenserfahrungen und politischen Haltungen erfährt und erlebt, prägt auch sein späteres Handeln. So ist zu erfahren, dass Henry nach der Rückkehr aus Schweden emsig am Computer sitzt und mehr als 8o Buchrezensionen zu politischen und gesellschaftskritischen Sachbüchern schreibt und in seinem Blog und in den Portalen NRhZ und in Linke Zeitung veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eindrucksvolle persönliche Tagebuchnotizen. Im zweiten Teil kommen die Tage des Umbruchs in der DDR zur Sprache und im dritten Teil die Ausreise nach Schweden. Nach neun Jahren Aufenthalt im schönen nordischen Land kehrt das Paar nach Deutschland zurück. Das Leben am Rande Berlins ermöglicht ihnen, die Zeitenwende noch kritischer zu durchschauen und mit ihren Kindern, Enkelinnen, Enkeln und Urenkeln eine gute Zeit zu erleben. (siehe Buch IV) Der Autor Geboren 1936 in Berlin Tegel, erlebte Harry Popow, dargestellt in seinem Buch „Ausbruch aus der Stille“, noch die letzten Kriegsjahre und Tage. Ab 1953 war er Berglehrling im Zwickauer Steinkohlenrevier. Eigentlich wollte er Geologe werden, und so begann Harry Popow ab September 1954 eine Arbeit als Kollektor in der Außenstelle der Staatlichen Geologischen Kommission der DDR in Schwerin. Unter dem Versprechen, Militärgeologie studieren zu können, warb man ihn für eine Offizierslaufbahn in der KVP/NVA. Doch mit Geologie hatte das alles nur bedingt zu tun… In den bewaffneten Kräften diente er zunächst als Ausbilder und danach 22 Jahre als Reporter und Redakteur in der Wochenzeitung „Volksarmee“. Den Titel Diplomjournalist erwarb der junge Offizier im fünfjährigen Fernstudium an der Karl-Marx-Universität Leipzig. Nach Beendigung der fast 32-jährigen Dienstzeit arbeitete er bis Ende 1991 als Journalist und Berater im Fernsehen der DDR. Von 1996 bis 2005 lebte der Autor mit seiner Frau in Schweden. Beide kehrten 2005 nach Deutschland zurück. Sie sind seit 1961 sehr glücklich verheiratet und haben drei Kinder, zwei Enkel, zwei Enkelinnen und einen Urenkel. Er betreibt als Rentner einen Blog, schreibt Buchrezensionen und Erinnerungen vor allem für die „Neue Rheinische Zeitung“ und für die „Linke Zeitung“.  https://www.united-pc.eu/buecher/biografie-politik-zeitgeschichte/geschichte-biografie/volltreffer.html

Dienstag, 17. Februar 2026

Die Hybris Israels - Buchtipp von Harry Popow

Arn Strohmeyer: „Die israelisch-jüdische Tragödie. Von Auschwitz zum Besatzungs- und Apartheidstaat Israel. Das Ende der Verklärung“ Die Hybris Israels Buchtipp von Harry Popow Bring das mal auf den Punkt: Einerseits bricht Israel im Sinne der Ideologie des Zionismus fortlaufend das Völkerrecht gegenüber den Palästinensern, andererseits wird jegliche Kritik daran als Antisemitismus, also als Hetze gegen Juden, aufgefasst und verfolgt, vor allem durch die deutsche Bundesregierung und die Israel Lobby. Dabei ist doch sonnenklar: Das deutsche Kapital fühlt sich als Beschützer des israelischen Imperialismus. Eine Hydra hackt der anderen doch kein Auge aus, zumal es dabei auch stets um Riesengeschäfte geht. Ein heißeres Eisen kann es kaum geben: Von der israelisch-jüdischen Tragödie ist die Rede im Buch von Arn Strohmeyer mit dem Untertitel „Von Auschwitz zum Besatzungs- und Apartheidstaat Israel. Das Ende einer Verklärung.“ Ohne langes Rätselraten: Wir haben es im Verhältnis zum Holocaust, zu Israel, zum Antisemitismus und zum Zionismus und damit zum Lügenberg über die Ursachen dieser Konflikte mit einer mehrfachen Tragödie zu tun. Das ist der Konflikt Israel-Palästina, die Verurteilung eines falsch verstandenen Antisemitismus durch die BRD-Regierung, die Verschleierung der ökonomischen Ursachen in der Politik sowie die Verdummung der Leser, indem die Schuld am Holocaust schlechthin den Deutschen zugeschoben wird statt dem deutschen Kapital mit Hilfe der Nationalsozialisten. So heißt es auf Seite 235: „Es ist nur als tragisch zu bezeichnen, dass Deutschland die Tragödie des Zionismus gar nicht wahrnimmt und entsprechende politische Folgerungen daraus zieht.“ Und nun wird sogar ein Beauftragter im Kampf gegen den Antisemitismus in den Ministersessel torpediert, ein Beweis mehr für das Unvermögen, Realitäten anzuerkennen und den Kapitalismus zu vernebeln. Desto dringender ist, der Volksverdummung um des Friedens willen Paroli zu bieten. So, wie das Evelyn Hecht-Galinski, Uri Avnery, Petra Wild und Fariss Wogantzi sowie andere Publizisten in ihren kritischen Sachbüchern bereits getan haben. Und nun also Arn Strohmeyer. Es geht im Grunde genommen um Krieg und Frieden in Nah-Ost, um Menschenrechte und bewusst gebrochenes Völkerrecht. In 6 Kapiteln und 14 Abschnitten entlarvt der Autor außerordentlich akribisch und mit zahlreichen Beispielen belegt das völkerrechtswidrige Vorgehen Israels gegenüber den Palästinensern. Massaker ohne Ende... Wer von den Nutzern der bürgerlichen „Qualitätsmedien“ wurde darüber informiert: Dass in der Zeit der Nakba und des israelisch-arabischen Krieges 1948/49 sowie im Juni-Krieg von 1967 die Zionisten 78 Prozent Palästinas in Besitz genommen hatten? (S. 9) Dass Israel in den besetzten Gebieten foltert, mordet, willkürlich inhaftiert, grundlegende Menschenrechte und politische, kulturelle und wirtschaftliche Teilhabe beschneidet? (S. 129) Dass sich die Willkür der Kolonialherren in Häuserzerstörungen, Landraub, bürokratische Schikanen, Verbannung in Reservate hinter Mauern und Zäunen sowie permanente Razzien und Verhaftungen - oft ohne Prozess – niederschlägt? (S. 201) Dass Israel rund 94 Prozent Palästinas mit dem „Schwert“, also mit Gewalt erobert hat? (S. 205) Das israelische Herrenvolk, so der Autor auf Seite 12, berufe sich „auf Grund seiner alten Kultur, seiner europäischen Herkunft und der Leiden, die es in seiner Geschichte durchgemacht hat, auf seinen privilegierten Status“ und habe mit seinem über ein anderes Volk errichteten Besatzungsregime jede moralische Orientierung verloren. Aus den Verfolgten von einst (Holocaust) seien brutale Täter geworden. Auf den Seiten 205/206 ergänzt der Autor: „Die Ursachen des Konflikts mit den Arabern beziehungsweise den Palästinensern (…) werden nicht in der eigenen Politik (Kriegs-, Siedlungs-, Eroberungs- oder Vertreibungspolitik) gesehen, sondern ausschließlich in der ´Feindseligkeit´ und in der Mentalität der ´Anderen´.“ Der zionistischen Ideologie nach seien Araber grundsätzlich feindselig und nicht friedensfähig. So schaffe sich Israel durch Entpolitisierung und Dämonisierung selbst ein Feindbild und erklärt sich dabei als Opfer, was eine Konfliktlösung unmöglich erscheinen lässt. Religiöser Machtanspruch Stellt sich auch hier die Frage, ob die Öffentlichkeit über die Hintergründe und Erscheinungsformen des Zionismus aufgeklärt ist? Arn Strohmeyer lotet tief aus, indem er auf die Entstehungsgeschichte des Zionismus eingeht. Zunächst stellt er auf Seite 68 klar, Judentum und Zionismus sind nicht dasselbe. Während das erstere eine Religion ist, eine kulturelle Gemeinschaft, so ist der Zionismus „eine nationalistische Ideologie, die aber (ob zu Recht sei dahingestellt) für sich in Anspruch nimmt, für das ganze Judentum zu sprechen“, die Israels Staatsideologie ist. Dem entgegengesetzt, so schreibt der Autor auf Seite 194, steht ein Teil des Judentums auf dem Standpunkt der Alternative eines Universalismus, der sich somit im Einklang mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte befindet. „Die Zionisten entschieden sich aber klar gegen den Universalismus und für die konservativ-nationalistische Richtung, was aber auch Absonderung und Isolation bedeutet“, so der Autor auf Seite 195. Es gehe im Grunde auch um die Trennung zwischen Juden und Nicht-Juden, die sich durch die ganze jüdische Geschichte zieht. Auf Seite 70 findet der interessierte Leser viele Argumente gegen die Behauptung der zionistischen Bewegung, ihren Anspruch auf Palästina absichernd, „dass die Juden, die sich gegen die römische Besatzung erhoben hatten, 70 n.u.Z bei der Zerstörung Jerusalems durch die Römer vertrieben worden seien und nun nach 2000 Jahren wieder in `ihr´ Land zurückkehren würden“. Sackgassenpolitik Israels Noch einmal: Es geht nicht gegen Juden schlechthin, nicht um scharf zu verurteilenden Rassismus, sondern um die Ideologie des Zionismus, der völkerrechtswidrigen kapitalistischen Herrschaft über Palästina. Eine wesentliche Aussage über den Nah-Ost-Konflikt findet der Leser bereits auf Seite 5, indem folgendes Zitat von Professor Dr. Udo Steinbach, deutscher Islamwissenschaftler, wiedergegeben wird: „Der Nahe Osten ist immer noch nach den Vorstellungen des Kolonialismus und Imperialismus organisiert. Israel ist ein anachronistisches Relikt des Kolonialismus und des Imperialismus. Im Nahen Osten findet ein 30jähriger Krieg statt, aber die `neue Ordnung` wird kommen. Sie wird den Nahen Osten verändern – auch die Beziehung Europas zum Nahen Osten. Das wird auch Israel miteinbeziehen – das gegenwärtige System dort ist nicht haltbar.“ Moshe Zuckermann zitierend, wird auf Seite 116 festgestellt, die Ideologie Israels – des Zionismus – ist eine der permanenten Gewalt, Israel habe sich bis heute nicht in die Staatengemeinschaft des Nahen Ostens integriert, es „ist ein Fremdkörper in der Region geblieben – eine waffenstarrende Festung in einer `feindlichen` Umwelt. Und auf Seite 120 wird konstatiert: „Dieser Staat ist nicht der Staat aller seiner Bürger, sondern nach zionistischem Verständnis aller Juden auf der Welt, also einer übernationalen Religionsgemeinschaft, die sich als Ethnie versteht.“ Eine totale Perversion: Das offizielle Israel lehne die Einhaltung von Menschenrechten und Völkerrecht in Worten und Taten ab, denn sie gehören nicht zur jüdischen Identität, so zu lesen auf Seite 175. Was das bedeutet? Für Europa und speziell für Deutschland?: „Wer nicht bereit ist, Israels partikularistischen und äußerst aggressiven Sonderweg der Abkapselung, Trennung und Isolation mit all den politischen Folgen (…) mitzutragen und Israel universalistisch vom Standpunkt des Völkerrechts und der Menschenrechte aus beurteilt, ist nach israelischem Verständnis (und dem seiner Lobby) ein „Antisemit“. Damit werden aber nicht Juden geschützt, sondern eine verbrecherische Politik. (S. 178) Holocaust als Motiv Es ist nicht verwunderlich, dass die israelische Staatsideologie, der Zionismus, den Holocaust „zur Rechtfertigung ihrer politischen und militärischen Ziele instrumentalisiert“ haben. (S. 28) Das diene dem permanenten Schüren von Angst und Panik vor einem neuen Holocaust, der Rechtfertigung der militärischen Stärke und der gewaltsamen Unterdrückung der Palästinenser, denen man unterstellt, die neuen Nazis zu sein und schließlich Kritiker gegenüber dem Staat zum Schweigen zu bringen. (S. 28/29) Vor allem genügte es der zionistischen Politik nicht, die Erinnerung an die Ermordeten „im westlichen Bewusstsein“ wachzuhalten, so der israelische Historiker Shlomo Sand, sie beanspruchte Einzigartigkeit, die nationale Verfügungsgewalt über den Schmerz, um „aus ihm so viel politisches Prestige und sogar wirtschaftliches Kapital zu schlagen, wie nur möglich“. „Deshalb wurden nach und nach alle anderen Opfer ausgeblendet, und der Genozid geriet zu einer ausschließlich jüdischen Angelegenheit. Auch jeder Vergleich mit anderen Völkermorden war von nun an untersagt“. (S. 37) Wenn das Geschäft lockt... Wenn also der deutsche Leser vor dem Antisemitismus gewarnt wird, da doch „die eigene Schuld“ dazu verpflichtet, dann ist das ohne Zweifel nicht nur – wie üblich – die Verklärung der faschistischen Verursacher von Krieg und Holocaust, sondern auch die Inkaufnahme von Kriegsverbrechen des imperialistischen Staates Israel gegenüber dem palästinensischen Volk und damit die Legitimierung von Verstößen gegen die Menschenrechte und gegen das Völkerrecht. Auf Seite 209 formuliert der Autor das Einknicken der deutschen Politik vor den Verbrechen Israels mit folgender Einschätzung: „Jede Kritik an diesem Kurs wird als Antisemitismus abgeschmettert. Nicht Israels barbarische Politik steht also am Pranger, sondern der Kritiker, der warnt und Humanität einfordert. Der denunziatorische Antisemitismus-Vorwurf ist die letzte ideologische Schutzmauer, die dieser Staat neben der realen Mauer um sich baut, um einen Zustand zu retten, der auf Dauer nicht zu retten ist.“ Umkehr vonnöten Nicht zu retten? Ohne Zweifel hat sich Israel, wie auf Seite 312 zu lesen, „in eine politische Sackgasse manövriert, da die Zwei-Staaten-Lösung durch „Israels Unnachgiebigkeit, das Land zu teilen, und seine fortgesetzte Siedlungspolitik unmöglich geworden ist, bleibt nur die Ein-Staaten-Lösung, bei der die Palästinenser aber den größeren Bevölkerungsanteil stellen würden“. Das würde aber zu der Bildung eines – vermutlich diktatorischen – Apartheidstaates führen, so der Autor. Er mahnt eine Umkehr an, die aber „zur Zeit wegen der herrschenden Machtverhältnisse und der politischen Verblendung der Bevölkerung undenkbar ist“. Ziel sei ein säkularer demokratischer Staat, in dem Juden und Palästinenser gleichberechtigt leben können. Nur so sei der Frieden möglich. (S. 220) Arn Strohmeyer hat mit seinem gut lesbarem und reich argumentativen Buch weiter den Weg zu einem besseren Verständnis der israelisch-jüdischen Tragödie den Weg geebnet. Klar kommt der Zusammenhang zwischen kapitalistischen Machtansprüchen und der Abwehr von „Angriffen“ im Interesse der Menschenrechte und des Völkerrechts mit dem Vorwurf des Antisemitismus zum Tragen. Das ist umso wichtiger, da es hier, wie gesagt, um Krieg und Frieden nicht nur im Nahen Osten, sondern auch um den Weltfrieden geht. Besonders hervorzuheben sind die zahlreichen Zitate von Persönlichkeiten von Politik und Kultur, selbstverständlich auch von israelischen Prominenten. Im Anhang befinden sich zudem zahlreiche Beispiele der Massaker Israels gegenüber den Palästinensern. Wenn diese so wichtige politische Lektüre – wie gehabt – von der Lügenpresse nicht so recht wahrgenommen wird, dann ist die Forderung nach politisch gänzlich anderen gesellschaftlichen Verhältnissen auch und besonders angemahnt. Die Hybris Israels – sie muss im Namen des Friedens auf den Boden der Realität geholt werden. Arn Strohmeyer: Die israelisch-jüdische Tragödie. Von Auschwitz zum Besatzungs- und Apartheidstaat Israel. Das Ende der Verklärung, Taschenbuch: 280 Seiten, Gabriele Schäfer Verlag Herne; Auflage: 1 (13. Dezember 2017), Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3944487575, ISBN-13: 978-3944487571, 19,90 Euro

Montag, 16. Februar 2026

Die Fälschung der Geschichte und die Bedeutung der Kultur - Dr. Wolfgang Bittner

https://www.rotfuchs.net/files/rotfuchs-ausgaben-pdf/2026/RF-335-02-26.pdf AKTUELLES AUS dem „RotFuchs“ Februar 2026 Die Fälschung der Geschichte und die Bedeutung der Kultur Wenn wir in die Geschichtsbücher schauen, erfahren wir zumeist nur das, was wir erfahren dürfen und wissen sollen. Ein jüngeres Beispiel dafür ist die Darstellung des Ukraine-Konflikts. Angeblich hat er im Februar 2022 begonnen, als die russische Armee in das Nachbarland einmarschierte. Die Vorgeschichte wird verschwiegen, nach vorherrschender Meinung handelt es sich um einen unprovozierten „brutalen Angriffskrieg“, einen Überfall auf ein souveränes, demokratisch regiertes Land. Nur beiläufig wird ein „Regierungswechsel“ erwähnt, der 2014 stattfand. In Wikipedia heißt es dazu: „Im Februar 2014 brach infolge der Annexion der Krim durch Rußland und des Krieges im Donbass ein bis heute andauernder Konflikt zwischen beiden Ländern aus. Die Krim und Teile des Donbass befinden sich seither unter russischer Kontrolle. (…) Am 24. Februar 2022 begann der Überfall auf die Ukraine…“ Daß es sich 2014 in Wirklichkeit um einen von ausländischen Kräften organisierten, lange vorbereiteten blutigen Putsch gehandelt hat, erfährt der Geschichtsbeflissene bestenfalls aus geächteten Büchern sowie den sogenannten alternativen Medien und deren Berichterstattung im Internet und bei YouTube, soweit das nicht als „Desinformation“ oder „Fakenews“ gelöscht wird. KI wird in erheblichem Maße dazu beitragen, die Weltgeschichte im Sinne fanatisch vertretener Meinungen und Ideologien zu fälschen. Die imperiale Langzeitstrategie der USA Fast überall, wo Kriege stattfinden, so auch in der Ukraine, lassen sich bei näherem Hinschauen die USA mit ihren Diensten, insbesondere der CIA, als Urheber identifizieren. Seit etwa 200 Jahren ging und geht es letztlich immer um die globale Vorherrschaft der USA und um deren Ausbeutung anderer Länder. Wenn man das weiß, lassen sich fast alle Krisen und Kriege der letzten Zeit erklären, auch der Ukraine-Krieg und die Bedrohungslage für Deutschland und Europa, die nicht nur von den USA, sondern paradoxerweise auch von den Staaten der Europäischen Union, allerdings unter der Ägide der USA, herbeigeführt worden ist. Nichts daran ist zufällig, alles ist geplant, oft über lange Zeiträume. An den Prinzipien dieser Imperialpolitik hielten alle Präsidenten der Vergangenheit bis in die Gegenwart fest, und zwar entsprechend den Instruktionen der im Hintergrund agierenden jeweiligen Schattenregierung (auch „Tiefer Staat“ / „Deep State“ genannt), also insbesondere der Wirtschafts- und Finanzeliten sowie des Militärisch-Industriellen Komplexes. Das gilt auch für Donald Trump mit seinem Anspruch „America first“. Mit seiner unberechenbaren Zoll- und Sanktionspolitik, seinen „Deals“ und Interventionen versucht er offenbar, einen drohenden Zusammenbruch des US-amerikanischen Wirtschafts- und Finanzsystems zu verschleiern bzw. zu verhindern. In diesem Zusammenhang ist auch der völkerrechtswidrige Angriff vom 3. Januar 2026 auf Venezuela zu sehen, bei dem es um den Zugriff auf Öl, Gas und andere Ressourcen des Landes geht. Die Ära des US-Imperiums neigt sich deutlich sichtbar ihrem Ende zu. Seit die USA um die vorletzte Jahrhundertwende die britische Weltherrschaft abgelöst haben, beanspruchen sie für sich, eine „exzeptionelle und unverzichtbare“ Nation zu sein, ein auserwähltes Volk: „God’s own Country“. Und nach Auffassung ihrer Machteliten sind die Vereinigten Staaten von Amerika „the land of the free and the home of the brave“, wie es auch die Nationalhymne verkündet, dazu berufen, die Welt zu beherrschen. Zu diesem Selbstverständnis trägt wesentlich bei, daß die US-amerikanische Gesellschaft in weiten Teilen und bis in den Kongreß hinein religiös-fundamentalistisch fanatisiert ist. Bis in die Gegenwart ist hier die Wahlverwandtschaft zwischen Puritanismus und Kapitalismus, eine „ökonomische Prädestinationslehre“ – wen Gott liebt, den läßt er reich werden – tief verwurzelt. Zur Durchsetzung ihres unipolaren Anspruchs haben die USA seit dem 19. Jahrhundert eine Langzeitstrategie entwickelt, wozu die Aufrechterhaltung einer übermäßig hochgerüsteten Armee und die Einrichtung von etwa 1000 Militärstützpunkten in aller Welt gehören. Außerdem haben sie die ganze Welt mit einem Netz ihrer Thinktanks und „Nichtregierungsorganisationen“ überzogen, die im Interesse der USA hinter den Kulissen wirksam sind. Hinzu kommt eine der US-Gesellschaft inhärente kulturelle Dimension, ein Charakteristikum, dem allgemein zu wenig Bedeutung beigemessen wird. Während sich die europäische Kultur seit der Epoche der Aufklärung in ihren Grundzügen in der Vernunft (Ratio), Selbstfindung und Entwicklung des Individuums in einer humanen Gesellschaft verortet, spricht eine in den USA entwickelte „Unterhaltungs-Kultur“ mehr die Instinkte und Begierden an und ist insofern in ihrer Oberflächlichkeit leichter zu konsumieren. Hollywood und Disneyland haben sich über die ganze Welt ausgebreitet. Sie sind in die Wohnzimmer eingedrungen, haben die Jugend geprägt und in den Köpfen der Erwachsenen Fuß gefaßt. Diese Hauptströmung in der US-amerikanischen Gesellschaft gründet sich auf dem Selbstbewußtsein einer Eroberer-„Kultur“, die seit jeher über Leichen ging und sich skrupellos an allem bediente, was andere Nationen zu bieten hatten. Bezeichnend, daß sie ihre Raketen nach einem griechischen Gott (Apollo) nannten, und ihre Autos nach einem Indianerhäuptling (Pontiac), den sie ermordet haben. Es entstand ein Kulturimperium, in dem es um Äußerlichkeiten und Profit geht. Der Ausweg wäre das Verlassen dieses Irrwegs, der in die Sackgasse eines inneren Infantilismus führt. Die anderen USA Dwight D. Eisenhower sagte 1953: „Jede produzierte Waffe, jedes auslaufende Kriegsschiff, jede abgefeuerte Rakete bedeutet letztendlich einen Diebstahl an denen, die hungern und man gibt ihnen kein Essen, an denen, die frieren und keine Kleidung erhalten. Diese waffenstarrende Welt verschwendet nicht nur Geld, sie opfert auch den Schweiß ihrer Arbeiter, das Genie ihrer Wissenschaftler, die Hoffnungen ihrer Kinder.“ Das sagte ein nicht unkritisch zu sehender US-Präsident im Ruhestand, im Stadium vielleicht der Altersweisheit. Daß aber die Politik der USA seit etwa zweihundert Jahren die „waffenstarrende Welt“, von der Eisenhower sprach, repräsentierte, geht aus den Stellungnahmen zweier berühmter amerikanischer Schriftsteller hervor. James Fenimore Cooper, Autor der LederstrumpfGeschichten und bedeutender historischer Romane, schrieb vor fast zweihundert Jahren über die puritanischen Yankees, die er „Heuschrecken des Westens“ nannte: „Sie schicken ihre Schiffe in alle Welt, um für ihre Ziele Krieg zu führen.“ Und Herman Melville (1819–1891), weltbekannt geworden durch seinen Roman „Moby Dick“, war der Meinung: „Piraten sind’s, der Erdball ihre Beute, / Grau und verlogen, Mammons Leute …“ Ihre Kritik bezahlten Cooper und Melville mit Boykott und Isolation. Coopers Werke wurden in seiner Heimatstadt Cooperstown, die sein Vater gegründet hatte, öffentlich verbrannt; Melville mußte später seinen Lebensunterhalt als Zollinspektor im New Yorker Hafen verdienen, nachdem niemand mehr seine Bücher kaufen wollte. Das „Imperium“ strafte sie ab. Die Diskreditierung Andersdenkender ist also keine Neuerscheinung, das hat es immer schon gegeben, ebenso wie Militarismus und Kriege. Eisenhower stellte die Frage, die sich gerade heute jeder Politiker stellen sollte: „Gibt es keine andere Art zu leben?“ Ja, die gibt es selbstverständlich. Es könnte schön und gut und friedlich sein, die materiellen und mentalen Voraussetzungen sind RotFuchs / Februar 2026 Seite 21 seit langem vorhanden. Statt dessen herrschen Chaos, Konflikte und Krieg. Aber es gibt kaum Widerstand. Unbehelligt forcieren die britische, französische und deutsche Regierung den Krieg in der Ukraine unter Aufgabe des Wohlstands ihrer Bevölkerungen ohne Rückendeckung der Trump-Regierung, die weiter ihren imperialistischen Kurs verfolgt. Rußland soll besiegt werden, und viele der Politiker und Politikerinnen, die durch Patronage der US-Vorgängerregierungen und deren einflußreiche Organisationen Führungspositionen erlangt haben, betreiben diese existenzgefährdende Politik rücksichtslos weiter. Deutschland vor wirtschaftlichem Ruin und Dekadenz Deutschland rüstet gegen Rußland auf, und Bundeskanzler Friedrich Merz nennt Wladimir Putin, den Präsidenten der Atommacht Rußland, „den vielleicht schwersten Kriegsverbrecher unserer Zeit“. Nachgiebigkeit sei deshalb fehl am Platz, sagt Merz. Er habe „keine Veranlassung, Putin an irgendeiner Stelle Glauben zu schenken“.[1] Was ist das für eine Politik? Kann denn Putin den westlichen Politikern Glauben schenken, nachdem die Friedensvereinbarungen von Minsk lediglich dazu dienten, Rußland zu täuschen und die Ukraine auf den Krieg gegen Rußland vorzubereiten? Angela Merkel, François Hollande und Petro Poroschenko haben das öffentlich zugegeben. Diese brandgefährliche Verlogenheit, die hier zu Tage tritt, die mit einer Täuschung und Indoktrination der Bevölkerung einhergeht, an der die Medien maßgeblich beteiligt sind, kennt keine Grenzen mehr. Sie sticht auch ins Auge, wenn im Sozialetat Deutschlands um jede Position gefeilscht wird, aber zum Beispiel Friedrich Merz beim Bürgergeld fünf Milliarden einsparen wollte, während zugleich Lars Klingbeil der Ukraine 7,2 Milliarden zusagte. Deutschland soll „kriegstüchtig“ werden, und die Berliner Regierung hat astronomische Ausgaben für die Aufrüstung bereitgestellt. Warum dieser Aderlaß? Angeblich will Rußland nach der Ukraine Westeuropa erobern. Aber dafür gibt es keinerlei Belege. Putin hat solche Absichten niemals geäußert, obwohl er ständig provoziert wird. Trotzdem wird in einem Maße hochgerüstet, daß inzwischen ein dritter Weltkrieg nicht mehr auszuschließen ist. Die Frage, was zu dieser gegenwärtigen hochbrisanten Lage geführt hat, bleibt offen. Hat denn Rußland durch den Einmarsch in die Ukraine tatsächlich die „friedliche europäische Sicherheitsarchitektur“ zerstört, wie behauptet wird? Unterstellungen, Verschleierung und Lügen, Verletzungen des Völkerrechts, Mißachtung jeglicher Humanität. Um in diese auf den ersten Blick völlig undurchsichtige Politik Licht zu bringen, ist der Blick auf die geopolitischen Zusammenhänge zu richten, mit denen wir es zu tun haben. Ein großer Teil der Menschheit leidet unter den gegenwärtigen Verhältnissen, ohne zu begreifen, was sich wirklich abspielt. Zwei Systeme und die Chance für Europa Global gesehen, stehen wir vor dem Ende der imperialen regelbasierten Ordnung und vor der Realisierung neuer gesellschaftspolitischer Vorstellungen, die auf Humanität und der Gleichberechtigung von Menschen und Völkern beruhen, mit anderen Worten: auf den in der Charta der Vereinten Nationen festgeschriebenen Grundsätzen. Wie auch immer die Politik der US-Regierung unter Trump weitergeht: Viele Staaten des Globalen Südens einschließlich China und Indien, aber auch Rußland, lassen sich – unabhängig von der jeweiligen Präsidentschaft – eine Bevormundung und Unterdrückung durch die USA nicht mehr gefallen, und das ist die große Mehrheit der Weltbevölkerung. Es kristallisiert sich immer mehr heraus, daß die Zukunft bei BRICS und der Belt-and-Road-Initiative liegt. Die Präsidenten Obama und Biden trieben die militärische Konfrontation mit Rußland in der Ukraine auf die Spitze. Trump dagegen will Deals mit denselben Intentionen, nämlich Rußland wirtschaftlich und strategisch zu vereinnahmen und damit eine zweite Front gegen China zu bilden. Europa ist dadurch ins Abseits geraten, es ist wirtschaftlich, militärisch und kulturell im Niedergang begriffen. Aber gerade in dieser Situation bestünde die Chance, sich aus der Vasallenschaft sowie der militärischen und kulturellen Umklammerung der USA zu lösen und zu den eigenen kulturellen Wurzeln zurückzufinden. Insofern stellt sich die Ukraine-Krise im weitesten Sinne auch als Auseinandersetzung zwischen zwei Kulturkreisen dar: der in die Dekadenz abgleitenden US-amerikanisch dominierten westlichen Kultur und einer historisch gewachsenen konservativen europäisch Kultur. (…) Es scheint so, daß in Rußland, dem größten Land Europas, trotz der Aggressions- und Kriegspolitik des Westens und trotz vieler Probleme versucht wird, eine europäische Kultur der Bewußtheit, Spiritualität und Humanität zu bewahren, wie immer man dazu stehen mag. Darauf deutet eine Äußerung des russischen Präsidenten Wladimir Putin hin. Bei einem Treffen mit Kulturschaffenden im März 2024 sagte er: „Dort, in der europäischen Kultur, gibt es heute viel Gutes, aber auch viele Probleme. So haben wir die einmalige Gelegenheit zu sehen, was in der postindustriellen Gesellschaft und in der Welt geschieht, und angemessen sowie rechtzeitig darauf zu reagieren.“[2] Was sich an Haß und Hetze gegen Rußland abspielt und von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung hingenommen und von Teilen der Gesellschaft sogar mitgetragen wird, ist ungeheuerlich. Es wird unter diesen Bedingungen schwierig sein, mit Rußland in absehbarer Zeit wieder zu einem vertrauensvollen Miteinander zurückzufinden, was aber erforderlich wäre, um wirtschaftlich wieder zu gesunden und die europäische Kultur vor den destruktiven, politisch zu bewertenden USamerikanischen Einflüssen zu bewahren. Doch in Deutschland, dessen Bevölkerung sich in eine Vorkriegssituation treiben läßt, wird vieles, was mit Verbindungen nach Rußland und mit russischer Kultur zu tun hat, eliminiert. Und Staatsanwaltschaft und Gerichte gehen gegen alles vor, was als Kritik an den Verantwortlichen für die unhaltbaren Zustände angesehen wird. Um dieser Entwicklung gegenzusteuern, bedürfte es einer starken und bewußten Zivilgesellschaft. Daher muß Aufklärung der Bevölkerung abseits der Systemmedien ein Hauptanliegen aller Friedenskräfte sein. Ausblick Wie könnten Deutschland und Europa dastehen, wenn die vielfältigen Verbindungen zu Rußland nicht unterbrochen worden wären? Gerade für Deutschland hatten sich mit Rußland für beide Seiten besonders vorteilhafte wirtschaftliche Beziehungen entwickelt. Daran gälte es wieder anzuknüpfen, und zwar solange Wladimir Putin noch Präsident ist. Er hat bekanntlich eine deutschfreundliche Einstellung und trotz der massiven persönlichen Anfeindungen bis in die jüngste Zeit mehrmals ein freundliches Miteinander angeboten. Zur Herbeiführung eines solchen Politikwechsels bedürfte es einer grundlegenden Neuorientierung. Dabei kann es nicht darum gehen, die transatlantischen Beziehungen aufzugeben. Vielmehr müßte sich ein neutrales Deutschland sowohl nach Übersee als auch nach Osten offenhalten. Zudem gälte es, die von Donald Trump in die Wege geleitete Annäherung an Rußland sowie die zentrifugalen Tendenzen in der EU zu nutzen, solange dieses Fenster noch offensteht, um die Anmaßungen der Vertragsorganisation EU zu beenden und zu einem Europa souveräner Staaten, dem sogenannten Europa der Vaterländer, zurückzukehren, ohne dabei die Kooperation untereinander in Frage zu stellen. Dr. Wolfgang Bittner Redaktionell gekürzt Übernommen von globalbridge.ch, 13.1.2026 Quellen 1. Vgl. www.zeit.de/politik/ausland/2025-09/ ukraine-krieg-friedrich-merz-wladimir-putin-kriegsverbrecher-russland-wirtschaftschwaechen 2. Vgl. ht t ps://r t de .org/ k ur zclips/ video/200901-ist-unmoeglich-putin-ueberabschaffung-der-russischen-kultur/ Der Schriftsteller und Publizist Dr. jur. Wolfgang Bittner lebt in Göttingen. Zuletzt erschien im Verlag Hintergrund sein Buch „Geopolitik im Überblick. Deutschland-USAEU-Rußland“, Berlin 2025 -- Autor, Blogger, Rezensent, Hobbymaler https://notruf-blog.blogspot.com/ XXXXXXXXXXXXXXXXXx Ein dringendes Anliegen des „RotFuchs“: Quelle: IMI-Standpunkt 2021/049. 30.August 2021 Redaktionell gekürzt Auf der Seite 27 des Oktoberheftes schreiben Dr. Arnold Schölzel, Bruni Steiniger, Wolfgang Dockhorn und Jürgen Claußner u.a.: Wir sind der Meinung, daß die Verantwortung des „RotFuchs“ – sowohl der Zeitschrift wie des Fördervereins – wächst. Der Imperialismus steigert die Kriegsgefahr und pfeift auf seine Rechtsordnung. Für Letzteres ist der Versuch, die DKP von den Bundestagswahlen auszuschließen und ihr den Parteistatus zu entziehen, ein besonders drastisches Beispiel. Das wurde vorläufig gestoppt, aber angesichts ähnlicher Attacken auf die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes–Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) und auf die Tageszeitung „junge Welt“ läßt sich feststellen: Linke Stimmen in der BRD sollen eingeschüchtert und mundtot gemacht werden. Gleichzeitig sympathisieren Teile des Staatsapparates mit Faschisten, sitzen Nazi-Abgeordnete in allen deutschen Landesparlamenten und im Bundestag. In dieser Situation mehren sich in der Partei Die Linke Stimmen, die deren friedenspolitische Positionen revidieren wollen. Der „RotFuchs“ bleibt gerade in diesem Punkt kompromißlos parteilich – so wie in der Verteidigung der DDR und der Traditionen der Arbeiterbewegung. Wir halten den Kampf für den Frieden und gegen imperialistischen Krieg heute für die wichtigste Aufgabe von Kommunisten, Sozialisten und allen anderen Linken. Aus unserer Sicht ist es dringend nötig, den Einfluß unserer „Tribüne“ zu erweitern. (…) Wer noch nicht Mitglied im „RotFuchs“-Förderverein ist, der kann dies gerne werden. Ein Anruf genügt: 030-241 26 73. Wir, die „RotFuchs“-Macher, brauchen Eure Hilfe, damit die von ihren Freunden und Mitstreitern geliebte und vom Gegner gehaßte kommunistisch-sozialistische Zeitschrift weiter erscheinen und verbreitet werden kann.