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AKTUELLES AUS dem „RotFuchs“ Februar 2026
Die Fälschung der Geschichte und
die Bedeutung der Kultur
Wenn wir in die Geschichtsbücher schauen, erfahren wir zumeist nur das, was wir
erfahren dürfen und wissen sollen. Ein
jüngeres Beispiel dafür ist die Darstellung
des Ukraine-Konflikts. Angeblich hat er im
Februar 2022 begonnen, als die russische
Armee in das Nachbarland einmarschierte. Die Vorgeschichte wird verschwiegen,
nach vorherrschender Meinung handelt es
sich um einen unprovozierten „brutalen
Angriffskrieg“, einen Überfall auf ein souveränes, demokratisch regiertes Land.
Nur beiläufig wird ein „Regierungswechsel“
erwähnt, der 2014 stattfand. In Wikipedia
heißt es dazu: „Im Februar 2014 brach infolge der Annexion der Krim durch Rußland
und des Krieges im Donbass ein bis heute andauernder Konflikt zwischen beiden
Ländern aus. Die Krim und Teile des Donbass befinden sich seither unter russischer
Kontrolle. (…) Am 24. Februar 2022 begann
der Überfall auf die Ukraine…“
Daß es sich 2014 in Wirklichkeit um einen
von ausländischen Kräften organisierten,
lange vorbereiteten blutigen Putsch gehandelt hat, erfährt der Geschichtsbeflissene bestenfalls aus geächteten Büchern sowie den
sogenannten alternativen Medien und deren
Berichterstattung im Internet und bei YouTube, soweit das nicht als „Desinformation“
oder „Fakenews“ gelöscht wird. KI wird in
erheblichem Maße dazu beitragen, die Weltgeschichte im Sinne fanatisch vertretener
Meinungen und Ideologien zu fälschen.
Die imperiale Langzeitstrategie der USA
Fast überall, wo Kriege stattfinden, so auch
in der Ukraine, lassen sich bei näherem
Hinschauen die USA mit ihren Diensten,
insbesondere der CIA, als Urheber identifizieren. Seit etwa 200 Jahren ging und geht
es letztlich immer um die globale Vorherrschaft der USA und um deren Ausbeutung
anderer Länder. Wenn man das weiß, lassen sich fast alle Krisen und Kriege der letzten Zeit erklären, auch der Ukraine-Krieg
und die Bedrohungslage für Deutschland
und Europa, die nicht nur von den USA, sondern paradoxerweise auch von den Staaten
der Europäischen Union, allerdings unter
der Ägide der USA, herbeigeführt worden
ist. Nichts daran ist zufällig, alles ist geplant, oft über lange Zeiträume.
An den Prinzipien dieser Imperialpolitik
hielten alle Präsidenten der Vergangenheit
bis in die Gegenwart fest, und zwar entsprechend den Instruktionen der im Hintergrund
agierenden jeweiligen Schattenregierung
(auch „Tiefer Staat“ / „Deep State“ genannt),
also insbesondere der Wirtschafts- und Finanzeliten sowie des Militärisch-Industriellen Komplexes. Das gilt auch für Donald
Trump mit seinem Anspruch „America first“.
Mit seiner unberechenbaren Zoll- und Sanktionspolitik, seinen „Deals“ und Interventionen
versucht er offenbar, einen drohenden Zusammenbruch des US-amerikanischen Wirtschafts- und Finanzsystems zu verschleiern
bzw. zu verhindern. In diesem Zusammenhang ist auch der völkerrechtswidrige Angriff
vom 3. Januar 2026 auf Venezuela zu sehen,
bei dem es um den Zugriff auf Öl, Gas und andere Ressourcen des Landes geht.
Die Ära des US-Imperiums neigt sich deutlich sichtbar ihrem Ende zu. Seit die USA
um die vorletzte Jahrhundertwende die britische Weltherrschaft abgelöst haben, beanspruchen sie für sich, eine „exzeptionelle
und unverzichtbare“ Nation zu sein, ein
auserwähltes Volk: „God’s own Country“.
Und nach Auffassung ihrer Machteliten sind
die Vereinigten Staaten von Amerika „the
land of the free and the home of the brave“,
wie es auch die Nationalhymne verkündet,
dazu berufen, die Welt zu beherrschen.
Zu diesem Selbstverständnis trägt wesentlich bei, daß die US-amerikanische
Gesellschaft in weiten Teilen und bis in
den Kongreß hinein religiös-fundamentalistisch fanatisiert ist. Bis in die Gegenwart
ist hier die Wahlverwandtschaft zwischen
Puritanismus und Kapitalismus, eine „ökonomische Prädestinationslehre“ – wen Gott
liebt, den läßt er reich werden – tief verwurzelt. Zur Durchsetzung ihres unipolaren
Anspruchs haben die USA seit dem 19. Jahrhundert eine Langzeitstrategie entwickelt,
wozu die Aufrechterhaltung einer übermäßig hochgerüsteten Armee und die Einrichtung von etwa 1000 Militärstützpunkten in
aller Welt gehören. Außerdem haben sie die
ganze Welt mit einem Netz ihrer Thinktanks
und „Nichtregierungsorganisationen“ überzogen, die im Interesse der USA hinter den
Kulissen wirksam sind. Hinzu kommt eine
der US-Gesellschaft inhärente kulturelle Dimension, ein Charakteristikum, dem allgemein zu wenig Bedeutung beigemessen wird.
Während sich die europäische Kultur seit
der Epoche der Aufklärung in ihren Grundzügen in der Vernunft (Ratio), Selbstfindung
und Entwicklung des Individuums in einer
humanen Gesellschaft verortet, spricht eine
in den USA entwickelte „Unterhaltungs-Kultur“ mehr die Instinkte und Begierden an
und ist insofern in ihrer Oberflächlichkeit
leichter zu konsumieren. Hollywood und
Disneyland haben sich über die ganze Welt
ausgebreitet. Sie sind in die Wohnzimmer
eingedrungen, haben die Jugend geprägt und
in den Köpfen der Erwachsenen Fuß gefaßt.
Diese Hauptströmung in der US-amerikanischen Gesellschaft gründet sich auf dem
Selbstbewußtsein einer Eroberer-„Kultur“,
die seit jeher über Leichen ging und sich
skrupellos an allem bediente, was andere
Nationen zu bieten hatten. Bezeichnend, daß
sie ihre Raketen nach einem griechischen
Gott (Apollo) nannten, und ihre Autos nach
einem Indianerhäuptling (Pontiac), den sie
ermordet haben. Es entstand ein Kulturimperium, in dem es um Äußerlichkeiten und
Profit geht. Der Ausweg wäre das Verlassen
dieses Irrwegs, der in die Sackgasse eines
inneren Infantilismus führt.
Die anderen USA
Dwight D. Eisenhower sagte 1953: „Jede
produzierte Waffe, jedes auslaufende
Kriegsschiff, jede abgefeuerte Rakete bedeutet letztendlich einen Diebstahl an denen, die hungern und man gibt ihnen kein
Essen, an denen, die frieren und keine Kleidung erhalten. Diese waffenstarrende Welt
verschwendet nicht nur Geld, sie opfert
auch den Schweiß ihrer Arbeiter, das Genie ihrer Wissenschaftler, die Hoffnungen
ihrer Kinder.“
Das sagte ein nicht unkritisch zu sehender
US-Präsident im Ruhestand, im Stadium
vielleicht der Altersweisheit. Daß aber die
Politik der USA seit etwa zweihundert Jahren die „waffenstarrende Welt“, von der Eisenhower sprach, repräsentierte, geht aus
den Stellungnahmen zweier berühmter
amerikanischer Schriftsteller hervor. James
Fenimore Cooper, Autor der LederstrumpfGeschichten und bedeutender historischer
Romane, schrieb vor fast zweihundert Jahren über die puritanischen Yankees, die er
„Heuschrecken des Westens“ nannte: „Sie
schicken ihre Schiffe in alle Welt, um für
ihre Ziele Krieg zu führen.“ Und Herman
Melville (1819–1891), weltbekannt geworden durch seinen Roman „Moby Dick“, war
der Meinung: „Piraten sind’s, der Erdball
ihre Beute, / Grau und verlogen, Mammons
Leute …“
Ihre Kritik bezahlten Cooper und Melville
mit Boykott und Isolation. Coopers Werke
wurden in seiner Heimatstadt Cooperstown, die sein Vater gegründet hatte, öffentlich verbrannt; Melville mußte später
seinen Lebensunterhalt als Zollinspektor
im New Yorker Hafen verdienen, nachdem
niemand mehr seine Bücher kaufen wollte.
Das „Imperium“ strafte sie ab. Die Diskreditierung Andersdenkender ist also keine
Neuerscheinung, das hat es immer schon
gegeben, ebenso wie Militarismus und
Kriege. Eisenhower stellte die Frage, die
sich gerade heute jeder Politiker stellen
sollte: „Gibt es keine andere Art zu leben?“
Ja, die gibt es selbstverständlich. Es könnte
schön und gut und friedlich sein, die materiellen und mentalen Voraussetzungen sind
RotFuchs / Februar 2026 Seite 21
seit langem vorhanden. Statt dessen herrschen Chaos, Konflikte und Krieg. Aber es
gibt kaum Widerstand. Unbehelligt forcieren die britische, französische und deutsche
Regierung den Krieg in der Ukraine unter
Aufgabe des Wohlstands ihrer Bevölkerungen ohne Rückendeckung der Trump-Regierung, die weiter ihren imperialistischen
Kurs verfolgt. Rußland soll besiegt werden,
und viele der Politiker und Politikerinnen,
die durch Patronage der US-Vorgängerregierungen und deren einflußreiche Organisationen Führungspositionen erlangt haben,
betreiben diese existenzgefährdende Politik
rücksichtslos weiter.
Deutschland vor wirtschaftlichem
Ruin und Dekadenz
Deutschland rüstet gegen Rußland auf, und
Bundeskanzler Friedrich Merz nennt Wladimir Putin, den Präsidenten der Atommacht
Rußland, „den vielleicht schwersten Kriegsverbrecher unserer Zeit“. Nachgiebigkeit sei
deshalb fehl am Platz, sagt Merz. Er habe
„keine Veranlassung, Putin an irgendeiner
Stelle Glauben zu schenken“.[1] Was ist das
für eine Politik? Kann denn Putin den westlichen Politikern Glauben schenken, nachdem die Friedensvereinbarungen von Minsk
lediglich dazu dienten, Rußland zu täuschen
und die Ukraine auf den Krieg gegen Rußland vorzubereiten? Angela Merkel, François
Hollande und Petro Poroschenko haben das
öffentlich zugegeben.
Diese brandgefährliche Verlogenheit, die
hier zu Tage tritt, die mit einer Täuschung
und Indoktrination der Bevölkerung einhergeht, an der die Medien maßgeblich beteiligt sind, kennt keine Grenzen mehr. Sie
sticht auch ins Auge, wenn im Sozialetat
Deutschlands um jede Position gefeilscht
wird, aber zum Beispiel Friedrich Merz
beim Bürgergeld fünf Milliarden einsparen
wollte, während zugleich Lars Klingbeil der
Ukraine 7,2 Milliarden zusagte.
Deutschland soll „kriegstüchtig“ werden,
und die Berliner Regierung hat astronomische Ausgaben für die Aufrüstung bereitgestellt. Warum dieser Aderlaß? Angeblich
will Rußland nach der Ukraine Westeuropa
erobern. Aber dafür gibt es keinerlei Belege.
Putin hat solche Absichten niemals geäußert, obwohl er ständig provoziert wird.
Trotzdem wird in einem Maße hochgerüstet, daß inzwischen ein dritter Weltkrieg
nicht mehr auszuschließen ist. Die Frage,
was zu dieser gegenwärtigen hochbrisanten Lage geführt hat, bleibt offen. Hat
denn Rußland durch den Einmarsch in die
Ukraine tatsächlich die „friedliche europäische Sicherheitsarchitektur“ zerstört, wie
behauptet wird?
Unterstellungen, Verschleierung und Lügen, Verletzungen des Völkerrechts, Mißachtung jeglicher Humanität. Um in diese
auf den ersten Blick völlig undurchsichtige
Politik Licht zu bringen, ist der Blick auf die
geopolitischen Zusammenhänge zu richten,
mit denen wir es zu tun haben. Ein großer
Teil der Menschheit leidet unter den gegenwärtigen Verhältnissen, ohne zu begreifen,
was sich wirklich abspielt.
Zwei Systeme und die Chance für Europa
Global gesehen, stehen wir vor dem Ende
der imperialen regelbasierten Ordnung und
vor der Realisierung neuer gesellschaftspolitischer Vorstellungen, die auf Humanität
und der Gleichberechtigung von Menschen
und Völkern beruhen, mit anderen Worten:
auf den in der Charta der Vereinten Nationen festgeschriebenen Grundsätzen. Wie
auch immer die Politik der US-Regierung
unter Trump weitergeht: Viele Staaten
des Globalen Südens einschließlich China
und Indien, aber auch Rußland, lassen sich
– unabhängig von der jeweiligen Präsidentschaft – eine Bevormundung und Unterdrückung durch die USA nicht mehr gefallen,
und das ist die große Mehrheit der Weltbevölkerung. Es kristallisiert sich immer
mehr heraus, daß die Zukunft bei BRICS
und der Belt-and-Road-Initiative liegt.
Die Präsidenten Obama und Biden trieben
die militärische Konfrontation mit Rußland
in der Ukraine auf die Spitze. Trump dagegen
will Deals mit denselben Intentionen, nämlich
Rußland wirtschaftlich und strategisch zu
vereinnahmen und damit eine zweite Front
gegen China zu bilden. Europa ist dadurch ins
Abseits geraten, es ist wirtschaftlich, militärisch und kulturell im Niedergang begriffen.
Aber gerade in dieser Situation bestünde
die Chance, sich aus der Vasallenschaft sowie der militärischen und kulturellen Umklammerung der USA zu lösen und zu den
eigenen kulturellen Wurzeln zurückzufinden. Insofern stellt sich die Ukraine-Krise
im weitesten Sinne auch als Auseinandersetzung zwischen zwei Kulturkreisen dar:
der in die Dekadenz abgleitenden US-amerikanisch dominierten westlichen Kultur
und einer historisch gewachsenen konservativen europäisch Kultur. (…)
Es scheint so, daß in Rußland, dem größten
Land Europas, trotz der Aggressions- und
Kriegspolitik des Westens und trotz vieler
Probleme versucht wird, eine europäische
Kultur der Bewußtheit, Spiritualität und
Humanität zu bewahren, wie immer man
dazu stehen mag. Darauf deutet eine Äußerung des russischen Präsidenten Wladimir
Putin hin. Bei einem Treffen mit Kulturschaffenden im März 2024 sagte er: „Dort,
in der europäischen Kultur, gibt es heute
viel Gutes, aber auch viele Probleme. So haben wir die einmalige Gelegenheit zu sehen,
was in der postindustriellen Gesellschaft
und in der Welt geschieht, und angemessen
sowie rechtzeitig darauf zu reagieren.“[2]
Was sich an Haß und Hetze gegen Rußland abspielt und von der überwiegenden
Mehrheit der Bevölkerung hingenommen
und von Teilen der Gesellschaft sogar mitgetragen wird, ist ungeheuerlich. Es wird
unter diesen Bedingungen schwierig sein,
mit Rußland in absehbarer Zeit wieder
zu einem vertrauensvollen Miteinander
zurückzufinden, was aber erforderlich
wäre, um wirtschaftlich wieder zu gesunden und die europäische Kultur vor den
destruktiven, politisch zu bewertenden USamerikanischen Einflüssen zu bewahren.
Doch in Deutschland, dessen Bevölkerung
sich in eine Vorkriegssituation treiben
läßt, wird vieles, was mit Verbindungen
nach Rußland und mit russischer Kultur
zu tun hat, eliminiert. Und Staatsanwaltschaft und Gerichte gehen gegen alles vor,
was als Kritik an den Verantwortlichen für
die unhaltbaren Zustände angesehen wird.
Um dieser Entwicklung gegenzusteuern,
bedürfte es einer starken und bewußten
Zivilgesellschaft. Daher muß Aufklärung
der Bevölkerung abseits der Systemmedien
ein Hauptanliegen aller Friedenskräfte sein.
Ausblick
Wie könnten Deutschland und Europa dastehen, wenn die vielfältigen Verbindungen
zu Rußland nicht unterbrochen worden wären? Gerade für Deutschland hatten sich
mit Rußland für beide Seiten besonders
vorteilhafte wirtschaftliche Beziehungen
entwickelt. Daran gälte es wieder anzuknüpfen, und zwar solange Wladimir Putin
noch Präsident ist. Er hat bekanntlich eine
deutschfreundliche Einstellung und trotz
der massiven persönlichen Anfeindungen
bis in die jüngste Zeit mehrmals ein freundliches Miteinander angeboten.
Zur Herbeiführung eines solchen Politikwechsels bedürfte es einer grundlegenden
Neuorientierung. Dabei kann es nicht darum gehen, die transatlantischen Beziehungen aufzugeben. Vielmehr müßte sich
ein neutrales Deutschland sowohl nach
Übersee als auch nach Osten offenhalten.
Zudem gälte es, die von Donald Trump in
die Wege geleitete Annäherung an Rußland sowie die zentrifugalen Tendenzen in
der EU zu nutzen, solange dieses Fenster
noch offensteht, um die Anmaßungen der
Vertragsorganisation EU zu beenden und
zu einem Europa souveräner Staaten, dem
sogenannten Europa der Vaterländer, zurückzukehren, ohne dabei die Kooperation
untereinander in Frage zu stellen.
Dr. Wolfgang Bittner
Redaktionell gekürzt
Übernommen von globalbridge.ch, 13.1.2026
Quellen
1. Vgl. www.zeit.de/politik/ausland/2025-09/
ukraine-krieg-friedrich-merz-wladimir-putin-kriegsverbrecher-russland-wirtschaftschwaechen
2. Vgl. ht t ps://r t de .org/ k ur zclips/
video/200901-ist-unmoeglich-putin-ueberabschaffung-der-russischen-kultur/
Der Schriftsteller und Publizist Dr. jur. Wolfgang Bittner lebt in Göttingen. Zuletzt erschien im Verlag Hintergrund sein Buch
„Geopolitik im Überblick. Deutschland-USAEU-Rußland“, Berlin 2025
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Autor, Blogger, Rezensent, Hobbymaler https://notruf-blog.blogspot.com/
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Ein dringendes Anliegen des „RotFuchs“:
Quelle: IMI-Standpunkt 2021/049. 30.August 2021
Redaktionell gekürzt
Auf der Seite 27 des Oktoberheftes schreiben Dr. Arnold Schölzel, Bruni Steiniger, Wolfgang Dockhorn und Jürgen Claußner u.a.:
Wir sind der Meinung, daß die Verantwortung des „RotFuchs“ – sowohl der Zeitschrift wie des Fördervereins – wächst. Der Imperialismus steigert die Kriegsgefahr und pfeift auf seine Rechtsordnung. Für Letzteres ist der Versuch, die DKP von den Bundestagswahlen auszuschließen und ihr den Parteistatus zu entziehen, ein besonders drastisches Beispiel. Das wurde vorläufig gestoppt, aber angesichts ähnlicher Attacken auf die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes–Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) und auf die Tageszeitung „junge Welt“ läßt sich feststellen: Linke Stimmen in der BRD sollen eingeschüchtert und mundtot gemacht werden.
Gleichzeitig sympathisieren Teile des Staatsapparates mit Faschisten, sitzen Nazi-Abgeordnete in allen deutschen Landesparlamenten und im Bundestag. In dieser Situation mehren sich in der Partei Die Linke Stimmen, die deren friedenspolitische Positionen revidieren wollen. Der „RotFuchs“ bleibt gerade in diesem Punkt kompromißlos parteilich – so wie in der Verteidigung der DDR und der Traditionen der Arbeiterbewegung. Wir halten den Kampf für den Frieden und gegen imperialistischen Krieg heute für die wichtigste Aufgabe von Kommunisten, Sozialisten und allen anderen Linken. Aus unserer Sicht ist es dringend nötig, den Einfluß unserer „Tribüne“ zu erweitern. (…)
Wer noch nicht Mitglied im „RotFuchs“-Förderverein ist, der kann dies gerne werden. Ein Anruf genügt: 030-241 26 73. Wir, die „RotFuchs“-Macher, brauchen Eure Hilfe, damit die von ihren Freunden und Mitstreitern geliebte und vom Gegner gehaßte kommunistisch-sozialistische Zeitschrift weiter erscheinen und
verbreitet werden kann.